Glaubenskrieg

Einblicke in die Borderlinephilosophie, Band 2
 
 
tredition (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 31. Januar 2014
 
  • Buch
  • |
  • Softcover
  • |
  • 260 Seiten
978-3-8495-7221-1 (ISBN)
 
Die Ambivalenz der Religion ist eine alte Jacke, wiewohl bloß Ausdruck der menschlichen Natur. Des ungeachtet oder gerade darob ist es unabdingbar, ihr auf den Zahn zu fühlen, zumal dann, wenn mit der Verbindung von Staat und Religion, mit Totalitarismus und Fundamentalismus Unheil dräut. Je mehr sich der kleine Moritz nämlich durch Korruption und Misswirtschaft, Autorität und Gewalt sozial ungerecht behandelt fühlt, desto größer ist sein Verlangen danach, sich wenigstens mit seinem Glauben noch ein Stück Identität und also Würde zu bewahren. Mit der Dialogfähigkeit steht und fällt zugleich auch die Religion, denn eins ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Religion ist Dialog, nicht Kampf. Mittel zum Zweck ist dabei der Konstruktivismus, der im Unterschied zum Patchwork der Religionskomponisten die herkömmlichen Konfessionen nicht verwässert. Vielmehr ist er um deren Anpassung an die Anforderungen der Moderne bemüht. Mit dem Räuber-Beute-Modell lässt Band 2 der Einblicke in die Borderlinephilosophie keinen Zweifel daran, dass sich eine so bedeutsame Glaubensgemeinschaft wie das Christentum ohne Dialogfähigkeit nicht bloß selbst zack, zack zu Fall bringt, sondern der Religion im Allgemeinen Abtrag tut und das Heer der Ungläubigen empfindlich vergrößert, anstatt es drastisch zu schmälern, kurzum Kollateralschäden verursacht.
  • Deutsch
  • USA
  • Broschur/Paperback
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  • Klebebindung
black & white illustrations
  • Höhe: 220 mm
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  • Breite: 170 mm
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  • Dicke: 16 mm
  • 457 gr
978-3-8495-7221-1 (9783849572211)
3849572218 (3849572218)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Gerold Kölle alias Collin Coel, aufgewachsen in Tirol und wohnhaft in Wien, sieht sich als Vertreter der wissenschaftlichen Belletristik, die eigens dafür erarbeiteten Fachbüchern geschuldet ist. Die Borderlinephilosophie als Grenzgang zwischen Ökonomie und Psychologie steht in der Tradition der Wiener Schule der Nationalökonomie respektive Österreichischen Schule der politischen Ökonomie. Speziell dem für das Verständnis der subjektivistischen Werttheorie so bedeutsamen Begriff des Grenznutzens ist mit dem Mittleren Weg als Überwindung der Spaltung in Schwarz und Weiß das ganze Dichten und Trachten untergeordnet. Es interessiert dabei weniger der sattsam erforschte wirtschaftliche Alltag als vielmehr der absonderliche Wildwuchs.

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