Sicherheitsprobleme im 16. und 17. Jahrhundert

Bedrohungen, Konzepte, Ambivalenzen
 
 
Nomos (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 10. April 2019
 
  • Buch
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  • Hardcover
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  • 601 Seiten
978-3-8487-5459-5 (ISBN)
 
Der von sozialen, politischen und religiösen Umbrüchen geprägte Zeitraum des 16. und 17. Jahrhunderts stellt eine Schlüsselperiode für eine historische Sicherheitsforschung dar. Er ist geprägt von Diskursen der Bedrohung und Versuchen, Antworten auf die akuten Herausforderungen öffentlicher Ordnung und Sicherheit zu finden. Zweifellos akzentuierten die Konflikte um Religion und Konfession die Unsicherheiten in besonderer Weise, wofür der vergleichende Blick auf Frankreich und das Heilige Römische Reich deutscher Nation zahlreiche Belege erbringt. Auf diese Konfliktlagen beschränkt sich das Thema Sicherheit für die Zeitgenossen jedoch nicht. Die Spannbreite der im vorliegenden Sammelband behandelten "Sicherheitsprobleme" dokumentiert vielmehr, wie sehr sich in diesen beiden Jahrhunderten Bezüge, in denen Sicherheit thematisiert wurde, ausdifferenziert haben. In einem Zeitraum manifester Friedlosigkeit wuchs der Kategorie "Sicherheit" eine immer größere Bedeutung zu, die sie schließlich zu einem Leitbegriff der politischen Kultur in der Frühen Neuzeit machte.
  • Französisch
  • |
  • Deutsch
  • Baden-Baden
  • |
  • Deutschland
  • geheftet
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  • Gewebe-Einband
  • Höhe: 228 mm
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  • Breite: 157 mm
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  • Dicke: 40 mm
  • 915 gr
978-3-8487-5459-5 (9783848754595)
weitere Ausgaben werden ermittelt
BISAC Classifikation

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