Prozesse. Über Franz Kafka.

 
 
Hanser (Verlag)
  • erschienen am 22. Juli 2019
 
  • Buch
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  • Hardcover
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  • 384 Seiten
978-3-446-26370-3 (ISBN)
 
"Jede Zeile von Kafka ist mir lieber als mein ganzes Werk." - Elias Canettis Schriften über Franz Kafka

"Er ist", notiert Elias Canetti 1947, "der Einzige, der mir wirklich nahe geht". Und schreibt später, nur kurz vor seinem Tod: "Ich habe ihn geliebt". Die Rede ist von Franz Kafka. Die hier zusammengeführten Schriften - bereits publizierte sowie erstmals zugänglich gemachte Materialien aus dem Nachlass - erlauben es, Canettis Äußerungen zu Kafka in den Prozess seiner Selbstvergewisserung als Schriftsteller einzuordnen. Die an Kafka verhandelten Kernthemen erweisen sich immer wieder als seine ureigensten. Erstmals zeigt und deutet dieses Buch die Bindung Canettis an diese Zentralgestalt der Moderne.
  • Deutsch
  • München
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  • Deutschland
  • Pappband
  • Höhe: 208 mm
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  • Breite: 131 mm
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  • Dicke: 35 mm
  • 474 gr
978-3-446-26370-3 (9783446263703)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Elias Canetti wurde 1905 in Rustschuk/Bulgarien geboren und wuchs in Manchester, Zürich, Frankfurt und Wien auf. 1929 promovierte er in Wien zum Dr. rer. nat. 1930/31 erfolgte die Niederschrift seines Romans Die Blendung, der 1935 erschien. 1938 emigrierte Canetti nach London, wo er anthropologische und sozialhistorische Studien zu Masse und Macht (1960) aufnahm. Ab den 1970er Jahren lebte er vorwiegend in der Schweiz und erlangte weiterreichende Berühmtheit mit seinen Theaterstücken, den Aufzeichnungen und den autobiographischen Büchern, darunter Die gerettete Zunge. 1981 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen. 1994 starb er in Zürich.
"Im Zentrum von Canettis Arbeit an Kafka steht sein großer Essay 'Der andere Prozess' ... Dieser funkelnde, rund hundertseitige Text bildet denn auch den Kern der verdienstvollen Edition 'Prozesse'." Manfred Papst, Neue Zürcher Zeitung, 18.08.19

"Wie man sich unbescheiden unterwürfig zeigt: Elias Canettis lebenslanges Nachdenken über Franz Kafka . Selten ist ein Briefwechsel mit vergleichbarer Akribie, detektivischer Kombinatorik und kühner Anwendung auf das literarische Werk analysiert worden." Elmar Schenkel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.09.19

"In seine Beobachtungsgabe und Detailversessenheit ist Canettis Kafka ein literarisches Juwel. Der charakterlichen Abgründe Canettis wird man auch hier gewahr. Der Band 'Prozesse' aber führt eine Versessenheit vor, die an Originalität und Klarheit kaum zu überbieten ist." Harry Nutt, Frankfurter Rundschau, 07.11.19

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