Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2021

Schwerpunkt: Spielen im Staatssozialismus. Zwischen Sozialdisziplinierung und Vergnügen
 
 
Metropol-Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erscheint ca. am 8. März 2021
 
  • Buch
  • |
  • 336 Seiten
978-3-86331-590-0 (ISBN)
 
In Millionen Wohn- und Jugendzimmern, in Kasernen, Klassenzimmern und Kneipen spielten Menschen während des Staatssozialismus: Gelände-, Karten-, Brett- und ab den 1980er-Jahren auch Computerspiele. Doch aus Sicht der Staatsmacht sollte das Spielen nicht zweckfrei sein, sondern im Dienst des utopischen Großprojektes stehen: Es galt, »neue Menschen« zu erziehen und die Überlegenheit des Kommunismus im Wettstreit der Systeme zu demonstrieren. Angesiedelt zwischen Unterhaltung und sozialer Disziplinierung, werden Spiele und das Spielen selbst im Jahrbuch fu¿r Historische Kommunismusforschung 2021 als Sonden zur Untersuchung der staatssozialistischen Gesellschaften herangezogen. Im Spannungsfeld von politischer Steuerung, Mangelwirtschaft und vergnu¿glichem Kräftemessen erweist sich das Spielen als Instrument der »Erziehungsdiktatur« ebenso wie als Möglichkeit, im kreativen »Probehandeln« Grenzen auszuhandeln und zu überschreiten.
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • Höhe: 240 mm
  • |
  • Breite: 170 mm
978-3-86331-590-0 (9783863315900)

Noch nicht erschienen

29,00 €
inkl. 7% MwSt.
Vorbestellen