Nomaden der Arbeit

Überleben in den USA im 21. Jahrhundert
 
 
Blessing (Verlag)
  • erschienen am 22. April 2019
 
  • Buch
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  • Hardcover
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  • 383 Seiten
978-3-89667-630-6 (ISBN)
 
Zehntausende Menschen in Amerika sind unterwegs. Sie leben in Wohnmobilen, Vans, Anhängern. Übernachten auf Supermarkt-Parkplätzen, neben den Highways, in der Wüste. Sie schaufeln Zuckerrüben in North Dakota, reinigen Toiletten in den Nationalparks von Kalifornien, arbeiten Zwölf-Stunden-Schichten im Amazon-Versandzentrum im winterlichen Texas. Und sie haben eines gemeinsam: Sie sind alt. Der American Dream hat für sie Bingo-Spielen und Gartenpflege vorgesehen. Doch im 21. Jahrhundert, erschüttert von der Finanzkrise der Zehnerjahre, ist der Boden für den sprichwörtlich wohlverdienten Ruhestand weggebrochen. Deshalb ziehen sie als Nomaden der Arbeit von einem saisonalen Tageslohnjob zum nächsten.

Jessica Bruder hat sich ihnen ein Jahr lang angeschlossen und ist diesem Treck durch ganz Amerika gefolgt. Nicht nur die stetig wachsende Zahl der Nomaden, auch Bruders Buch hat dazu beigetragen, dieses im Verborgenen, am Rande der Gesellschaft rollende Phänomen in den Fokus zu rücken. Eine nachhallende Reportage über Ausbeutung, Ungerechtigkeit und prekäre Lebensumstände, aber auch über altersweise Beharrlichkeit, Sinn für Gemeinschaft und Abenteuer, wie sie nur ein amerikanischer Highway versprechen kann.

Deutsche Erstausgabe
  • Deutsch
  • München
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  • Deutschland
  • mit Schutzumschlag
  • 1 s/w Abbildung
  • |
  • 1 schwarz-weiße Abbildungen
  • Höhe: 218 mm
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  • Breite: 146 mm
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  • Dicke: 38 mm
  • 562 gr
978-3-89667-630-6 (9783896676306)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Jessica Bruder war als Professorin an der Columbia Graduate Journalism School tätig. Ihr Leitartikel "The End of Retirement" im Harper's Magazine, Basis dieses Buches, wurde mit dem Aronson Award for Social Justice Journalism ausgezeichnet, sie veröffentlicht darüber hinaus u. a. in The New York Times Magazine, The Washington Post und The International Herald Tribune. Bruder lebt in Brooklyn, New York City.
»Bruder eröffnet Einblicke auf ein soziales Phänomen, das so brisant wie tabuisiert ist. [...] Eine spannend geschriebene Dokumentation.«
 
»Jessica Bruders flüssig geschriebenes Buch [...] bietet, obwohl sie Trumps Namen nie erwähnt [...], eine Erklärung an für die prekäre, instabile und fluide Situation der Mittelklassen.«
 
»Ein überwältigendes und großartig geschriebenes Buch, das an John Steinbecks >Früchte des Zorns< denken lässt.«
 
»Wer glaubt, die Finanzkrise von 2008 sei schon lange vorbei, sollte die Menschen treffen, denen Jessica Bruder in diesem beißenden, großartig geschriebenen, lebendigen Buch begegnet.«

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