Postille

 
 
Wieser Verlag
  • erschienen im April 2021
 
  • Buch
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  • Hardcover
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  • 200 Seiten
978-3-99029-451-2 (ISBN)
 
Das Leben als Kunstwerk - so erscheint es in den Werken von Eugen Brikcius. Im Zusammenhang mit seinem Schreiben fallen Begriffe wie Nonsens, Philosophie, Dada, Mystifikation ... Mystifikation, die in der Auslegung des Künstlers eine tiefere Wahrheit aufdeckt. Postille ist ein Roman aus 36 Minutenromanen über den Roman und das Leben des Autors. 36 Texte, die vor Lebendigkeit und (Sprach-)Witz sprühen. Post illa verba erhellt der Autor ausgewählte Gedanken, Ereignisse, Erlebnisse, stellt sie zu neuen Collagen zusammen - immer wieder staunend über die unerwarteten Zusammenhänge im Leben. "Das Schlimmste zum Schluss: Jedem kann es passieren, dass die Leute glauben, er spielte sein Double. Dann tauchen zwingend Zweifel auf, ob ich zum Beispiel ich bin. Im Übrigen könnte auch ich sie haben, entweder als mein Double oder als angeblich reales Ich."
  • Deutsch
  • mit Lesebändchen
  • Höhe: 196 mm
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  • Breite: 119 mm
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  • Dicke: 19 mm
  • 282 gr
978-3-99029-451-2 (9783990294512)
Eugen Brikcius: Geboren 1942 in Prag, ist Dichter, Künstler, Essayist. Nach dem Abitur arbeitete er in verschiedenen manuellen Berufen, studierte dann in den Jahren der politischen Entspannung Philosophie und Soziologie an der Prager Karlsuniversität, später am University College in London. In den siebziger Jahren war er u. a. als freier Künstler und Englischlehrer in Prag tätig. In den Jahren 1973-1974 brachte ihm die Verunglimpfung der Sowjetunion acht Monate Haft ein. Als Unterzeichner der Charta 77 emigrierte er 1980 nach Wien. An die Happenings, mit denen er in den 60er Jahren bekannt wurde, schloss er 1990 mit literarischen Ausflügen und anderen konzeptuellen Aktionen an. Seit 1989 lebt er freischaffend in Wien und Prag. Es erschienen etwa 20 Buchtitel, auf Deutsch 2018 bei Wieser "Und das Fleisch ward Wort". Für das sehr viel umfangreichere Original "A telo se stalo slovem" (2013) wurde er 2015 mit dem Jaroslav-Seifert-Preis ausgezeichnet. Er ist Träger des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst (2017).

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