Der junge Doktorand

Roman
 
 
Berlin Verlag
  • 2. Auflage
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  • erschienen am 2. September 2019
 
  • Buch
  • |
  • Hardcover
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  • 176 Seiten
978-3-8270-1389-7 (ISBN)
 
Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2019!

»Was war denn das für ein Doktorand!«

Zwei Jahre schon warten die Greilachs mit an Verzweiflung grenzender Vorfreude auf die Ankunft eines jungen Doktoranden in ihrer abgelegenen Mühle. Er soll dem alternden Maler Günter Greilach zu neuem Ruhm verhelfen. Für seine Frau Natascha dagegen wird er zum Lichtblick ihrer Alltagsroutine. Ihre Hoffnungen reichen nahezu bis ins Unendliche, doch als der junge Mann nach mehreren Absagen plötzlich doch vor ihrer Tür steht, kommt alles anders als selbst in wildesten Träumen ausgemalt.
Nach »Der amerikanische Investor« gelingt dem vielfach preisgekrönten Jan Peter Bremer eine wunderbare Gesellschaftsparabel über unser allgegenwärtiges Bedürfnis gesehen zu werden. Kurzweilig, klug und voller Sprachwitz erweist er sich einmal mehr als »ein wahrer Chaplin der Schreibfeder« (FAZ).

»Die karge, hinterlistige Prosa Bremers, seine träumenden, gebrochenen Narrenfiguren, haben dem Autor nicht ganz zu Unrecht den gern bemühten Vergleich mit Kafka und Robert Walser eingehandelt. Dabei sollte sich Bremers Prosa inzwischen selbst genug sein.« Der Tagesspiegel

2. Auflage
  • Deutsch
  • Berlin
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  • Deutschland
  • mit Schutzumschlag
  • Höhe: 211 mm
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  • Breite: 131 mm
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  • Dicke: 22 mm
  • 331 gr
978-3-8270-1389-7 (9783827013897)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Jan Peter Bremer, 1965 in Berlin geboren, erhielt für einen Auszug aus seinem Roman »Der Fürst spricht« 1996 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Er nahm Aufenthaltsstipendien im In- und Ausland wahr, unterrichtete am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und veröffentlichte zahlreiche weitere ausgezeichnete Romane, Hörspiele und ein Kinderbuch. Für seinen Roman »Der amerikanische Investor« (2011) wurde Bremer zuletzt mit dem Alfred-Döblin-Preis, dem Mörike-Preis und dem Nicolas-Born-Preis ausgezeichnet. Sein neuer Roman »Der junge Doktorand« ist für den Deutschen Buchpreis 2019 nominiert. Jan Peter Bremer lebt in Berlin.
"sehr gelungene Satire"
 
"Was in der deutschen Literatur oft so bemüht wirkt, gelingt Bremer mit leichter Hand: einen Bezug zu aktueller Gesellschaftspolitik herzustellen ... Jeder Satz ist ein eleganter Auftritt der deutschen Syntax und bedeutet großen Lesegenuss."
 
"ein köstliches Kammerspiel über Missverständnisse und fehlgeleitete Hoffnungen"
 
"ein wunderbar-komisches Kammerspiel"
 
"ein großartiges Kabinettstück"
 
"ein großes Lesevergnügen"
 
"ein brillantes Kammerstück über Egozentrik"
 
"Eine Kreuzung aus Thomas Bernhard und Loriot"
 
"Jan Peter Bremer stiftet mit "Der junge Doktorand" zur Selbstbefragung an. Überaus geschickt inszeniert er ein Kammerspiel, bei dem Selbst- und Fremdbilder aufeinandertreffen."
 
"zeitlose und brillant verdichtete Prosa"
 
"Jan Peter Bremers Romangroteske "Der junge Doktorand" erzählt höchst kunstfertig von einem dauerstreitenden Ehepaar, von Lebenslügen im Alter und in der Adoleszenz, aber auch von der Literatur als Kunst der Freiheit."
 
"Schmale Bücher mit starker Prosa, die kafkaeske Stimmungen erzeugt - das ist die Spezialität Jan Peter Bremers."
 
"Dieses Buch ist wirklich ein Kabinettstück über die Tragik und das Scheitern des Lebens."
 
"Überaus geschickt inszeniert er ein Kammerspiel, bei dem Selbst- und Fremdbilder aufeinandertreffen. Im Verlauf steht die Leserin als unsichtbare vierte Person dazwischen. Das macht die große Wirkung
des schmalen Romans aus."
 
"eine tolle literarische Komödie"
 
»Sehr lustig und unglaublich böse.«
 
"überaus gelungener Roman"
 
"stilistisch brillante Novelle"
 
"Jan Peter Bremer [...] ist ein Künstler mit einem eigenen, in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur einzigartigen Zugang zur 'Wirklichkeit'."
 
"raffinierter Künstlerroman"
 
"Bremer gelingt mit >Der junge Doktorand< eine Gesellschaftsparabel, die aktueller kaum sein könnte. Pointiert und mit Sprachwitz nähert er sich so dem allgegenwärtigen Bedürfnis, gesehen zu werden in einer Zeit, in der Bedeutung zur Momentaufnahme schrumpft."

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