Kooperation und Praxiskompetenz

Eine praxeologische Perspektive auf kooperationsbedingte Kompetenzentwicklung von Lehrkräften
 
 
Springer VS (Verlag)
  • erschienen am 17. Juli 2021
 
  • Buch
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  • Softcover
  • |
  • VIII, 368 Seiten
978-3-658-34844-1 (ISBN)
 
Lehrkräftekooperation soll allgemein zur Kompetenzentwicklung beteiligter Lehrkräfte, als auch zur Schulentwicklung beitragen. Allerdings impliziert Kooperation nicht per se Vor-, sondern gegebenenfalls auch Nachteile. Dies ist insbesondere dann ersichtlich, wenn Kooperation als soziale Praxis begriffen wird, in der nicht nur Fachwissen ausgetauscht, sondern kollektiv-implizite Wissensbestände (re)produziert werden. Gerade letztere besitzen - aus praxeologischer Perspektive - handlungspraktische Relevanz, und können in inkorporierter Form als Praxiskompetenzen, welche Akteurinnen und Akteure durch die Teilhabe in Kooperationsteams ,erwerben', bezeichnet werden. In der vorliegenden Studie wurden zum einen videographierte Lehrkräftekooperationsteams mittels der Dokumentarischen Methode analysiert, in welchen sich unterschiedliche Problemverhandlungspraxen und damit verbundenes Lernpotential rekonstruieren ließen. Zum anderen konnten in berufsbiographisch-narrativen Interviews mit den beteiligten Lehrkräften verschiedene Relationslogiken zwischen Team und Akteurin bzw. Akteur herausgearbeitet werden, welche bedeutsam für die Entwicklung von Praxiskompetenz sind.
1. Aufl. 2021
  • Deutsch
  • Wiesbaden
  • |
  • Deutschland
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
  • Broschur/Paperback
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  • Klebebindung
  • 3 s/w Abbildungen
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  • Bibliographie
  • Höhe: 210 mm
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  • Breite: 148 mm
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  • Dicke: 20 mm
  • 486 gr
978-3-658-34844-1 (9783658348441)
10.1007/978-3-658-34845-8
weitere Ausgaben werden ermittelt

Thiemo Bloh arbeitet derzeit am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Paderborn. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen unter anderem Lehrkräftekooperation, Professionalisierung von Lehrkräften, Qualitative Forschungsmethoden sowie Praxeologische Evaluation.

Lehrkräftekooperation.- Kompetenz.- Habitus.- Dokumentarische Methode.

Lehrkräftekooperation soll allgemein zur Kompetenzentwicklung beteiligter Lehrkräfte, als auch zur Schulentwicklung beitragen. Allerdings impliziert Kooperation nicht per se Vor-, sondern gegebenenfalls auch Nachteile. Dies ist insbesondere dann ersichtlich, wenn Kooperation als soziale Praxis begriffen wird, in der nicht nur Fachwissen ausgetauscht, sondern kollektiv-implizite Wissensbestände (re)produziert werden. Gerade letztere besitzen - aus praxeologischer Perspektive - handlungspraktische Relevanz, und können in inkorporierter Form als Praxiskompetenzen, welche Akteurinnen und Akteure durch die Teilhabe in Kooperationsteams 'erwerben', bezeichnet werden. In der vorliegenden Studie wurden zum einen videographierte Lehrkräftekooperationsteams mittels der Dokumentarischen Methode analysiert, in welchen sich unterschiedliche Problemverhandlungspraxen und damit verbundenes Lernpotential rekonstruieren ließen. Zum anderen konnten in berufsbiographisch-narrativen Interviews mit den beteiligten Lehrkräften verschiedene Relationslogiken zwischen Team und Akteurin bzw. Akteur herausgearbeitet werden, welche bedeutsam für die Entwicklung von Praxiskompetenz sind.

Der Autor

Thiemo Bloh arbeitet derzeit am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Paderborn. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen unter anderem Lehrkräftekooperation, Professionalisierung von Lehrkräften, Qualitative Forschungsmethoden sowie Praxeologische Evaluation.

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