Frontbeziehungen

Geschlechterverhältnisse und Gewaltdynamiken in der Roten Armee 1941-1945
 
 
Hamburger Edition (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 11. März 2019
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • 348 Seiten
978-3-86854-332-2 (ISBN)
 
Ungefähr eine Million Frauen kämpften von 1941 bis 1945 Seite an Seite mit über 30 Millionen Männern in der Roten Armee gegen die deutschen Truppen. In der Etappe wie auch in Frontpositionen leisteten sie als Sowjetbürgerinnen ihren Dienst an der Waffe und waren ebenso wie die Männer den Repressionen durch die eigene Führung und den Strapazen des Frontalltags unterworfen. Aber mehr noch: Sie waren vonseiten ihrer Kameraden zum Teil massiven sexuellen Belästigungen ausgesetzt.

Bischl analysiert diese spezifische strukturelle Konstellation, in der unter den Bedingungen des Frontraums ein Männlichkeitsdiskurs hegemonial wurde, der auf Gewaltfähigkeit und (sexueller) Potenz beruhte. Ohne das Wissen um diese radikalisierten Geschlechterverhältnisse im Frontalltag lassen sich - so Bischl - die massenhaften durch Rotarmisten verübten Vergewaltigungen am Ende des Zweiten Weltkriegs nicht verstehen.
  • Deutsch
  • Hamburg
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  • Deutschland
Hamburger Edition, HIS
  • Klappenbroschur
  • Höhe: 216 mm
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  • Breite: 139 mm
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  • Dicke: 35 mm
  • 530 gr
978-3-86854-332-2 (9783868543322)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Kerstin Bischl, Dr. phil., Historikerin, lehrt als wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Neuere Geschichte Osteuropas der Georg-August-Universität Göttingen.

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