Das Führen eines Fahrzeugs im Strafrecht.

Ein dogmatischer Neuansatz unter Betrachtung der strafrechtlichen Verantwortung von Nutzern automatisierter Fahrzeuge.
 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • erscheint ca. am 10. Januar 2022
 
  • Buch
  • |
  • Softcover
  • |
  • 380 Seiten
978-3-428-18462-0 (ISBN)
 
Das Führen eines Fahrzeugs wird seit jeher als ein menschengesteuerter Vorgang angesehen. Entsprechend etablierte sich in der Gesetzgebung das Dogma der menschlichen Fahrzeugführung, welches sich jedoch seit der Existenz von hoch- und vollautomatisierten Fahrerassistenzsystemen auf dem Prüfstand befindet. Der Autor nimmt sich dem in strafrechtlicher Hinsicht mit Blick auf die Führungsdelikte des StGB unter reflektierender Betrachtung der Regelungen des StVG an. Rechtlicher Ausgangspunkt ist die Auswertung der uneinheitlichen und kasuistischen Rechtsprechung zum Fahrzeugführen. Die daraus abgeleitete Notwendigkeit einer analytischen Betrachtung der Arbeitsaufgabe der Fahrzeugführung mündete schließlich in die Entwicklung eines neuen Definitionsvorschlags. Dessen Mehrwert wird anschließend an der Strafrechtsdogmatik, insbesondere am Eigenhändigkeitsdogma und der unechten Unterlassungsstrafbarkeit, gemessen und durch die Bezugnahme von sog. Use-Cases des automatisierten Fahrens verdeutlicht.
 
»Driving a Vehicle in Criminal Law. A New Dogmatic Approach Examining the Criminal Responsibility of Users of Automated Vehicles«: The thesis systematically examines the act of driving a vehicle by taking highly and fully automated driver assistance systems into account. In addition to an analytical perspective on the task of driving a vehicle, the casuistic jurisprudence is critically evaluated. In conclusion, a definition is proposed that defuses the dogmatic problems that have arisen. Besides, fundamental thoughts regarding the dogmatics of the abstract strict liability tort are expressed.
  • Dissertationsschrift
  • |
  • 2021
  • |
  • Universität Potsdam
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • Höhe: 23.3 cm
  • |
  • Breite: 15.7 cm
  • 400 gr
978-3-428-18462-0 (9783428184620)
weitere Ausgaben werden ermittelt
From 2010 to 2015, Stephan Berndt studied law at the University of Potsdam. Afterwards, he worked there as a research assistant at the Chair of Criminal Law with Juvenile Criminal Law and Criminology (Prof. Dr. Mitsch) and completed his doctoral studies during which he wrote his dissertation. Since 2015 he also worked in a law firm in Potsdam focusing on public law. From February 2019, he completed his legal clerkship in the state of Brandenburg, where he passed the 2nd state exam in August 2021. His further career now continues as a lawyer.
Stephan Berndt studierte von 2010 bis 2015 Rechtswissenschaften an der Universität Potsdam. An dieses schloss sich neben seiner dortigen Tätigkeit als wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Strafrecht mit Jugendstrafrecht und Kriminologie (Prof. Dr. Mitsch) ein Promotionsstudium zur Anfertigung der Dissertation an. Dieses wurde von der seit Ende 2015 begonnenen Tätigkeit in einer Potsdamer Kanzlei mit Schwerpunkt im öffentlichen Recht begleitet. Der sich von Februar 2019 anschließende Vorbereitungsdienst im Land Brandenburg wurde im August 2021 mit dem Bestehen des 2. Staatsexamens abgeschlossen. Seine weitere Laufbahn setzt sich nun in der Rechtsanwaltschaft fort.
DNB DDC Sachgruppen
BISAC Classifikation

Noch nicht erschienen

99,90 €
inkl. 7% MwSt.
Vorbestellen