Der Mann, der vor Lachen weinte

Roman
 
 
Piper (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 1. Juli 2021
 
  • Buch
  • |
  • Hardcover
  • |
  • 320 Seiten
978-3-492-07067-6 (ISBN)
 

Eine Satire auf die Diktatur des Lachens

»Ein exzellentes Buch. Dieser Beigbeder ist ein Diamant.« Paris Match


Octave Parango ist Frankreichs meistgehörter Radiokolumnist. Jeden Donnerstagmorgen kommentiert er die Lage der Nation - blitzgescheit und amüsant, überdreht und bissig. Doch in Wahrheit ist Octave das Lachen vergangen: Die Neonwesten stecken die Republik in Brand, und selbst die besten Drogen täuschen ihn nicht mehr darüber hinweg, dass seine Tage als Don Juan gezählt sind. Octave Parango setzt an zu seinem letzten Schlag.

Dies ist das Buch einer Selbstvernichtung. In ihm verwandelt sich Octave Parango in einen Don Quichotte - und ruft das Ende seiner Zeit lieber gleich selbst aus. Eine hinreißende Satire auf die Diktatur des Lachens, der Frédéric Beigbeder mit einer unerhörten Aufrichtigkeit begegnet.

»Brutal und irre lustig, mal geistreich, mal verzweifelt.« Le Figaro Magazine

1. , Ungekürzte Ausgabe
  • Deutsch
  • München
  • |
  • Deutschland
  • Ungekürzte Ausgabe
  • mit Schutzumschlag
  • Höhe: 205 mm
  • |
  • Breite: 130 mm
  • |
  • Dicke: 35 mm
  • 474 gr
978-3-492-07067-6 (9783492070676)
weitere Ausgaben werden ermittelt

Frédéric Beigbeder, geboren 1965 in Neuilly-sur-Seine, lebt mit seiner Familie an der französischen Atlantikküste. Er war zehn Jahre lang als Texter in einer renommierten Werbeagentur tätig, die ihn nach der Veröffentlichung seines ersten Romans »Memoiren eines Sohnes aus schlechtem Hause« vom Fleck weg engagierte. Frédéric Beigbeder gilt als Enfant terrible des französischen Literaturbetriebs, dem mit »Neununddreißigneunzig« auch international der Durchbruch gelang. In »Der Mann, der vor Lachen weinte« spielt sein literarisches Alter Ego, Octave Parango, wieder die Hauptrolle.

»Das alles ist hübsch zu lesen, voller Anspielungen auf ehemalige und gegenwärtige Mandarins von Paris, ein dichtes Gewebe, ein großes Verwirrspiel mit Fiktionen, Autofiktionen und den Metaebenen dazwischen. Alles super gemacht.«
 
»Frédéric Beigbeders neuer Roman >Der Mann, der vor Lachen weinte< mag für unruhige Nächte als Bettlektüre empfohlen sein - nicht ohne >Aufreger-Garantie<.«
 
»Das Buch ist unglaublich lustig - und das obwohl ja gerade daran, also dass heutzutage alles witzig sein muss, so viel Kritik geübt wird.«
 
»Eine böse und zuweilen blitzgescheite Zeitkritik, die mal überschäumend und geschwätzig, mal pointiert und witzig daherkommt, aber allemal sehr unterhaltsam und kurzweilig ist.«
 
»Derart amüsante, gegenwärtige, unlarmoyante und zugleich todtraurige Romane sind nicht alle Tage zu lesen.«
 
»Nach Peter Richter und J.U. Albig säbelt nun auch der Franzose Frédéric Beigbeder einen eleganten Strauß bunter Schnurren aus dem Leben des französischen Kulturmittelstands in unsere Sommer-Roman-Suppe.«
 
»Bitterer Stoff, furios erzählt!«
 
»Ein unterhaltsamer Streifzug durch das letzte Jahrzehnt«
 
»Originell und authentisch«
 
»Das liest sich mitunter witzig.«
 
»Eine beißende Satire auf das Diktat des Lachens. Ein Buch, das den Zwang zur Komik auf oft urkomische Weise anprangert. Ein scharfsichtiger Text, dessen Pessimismus sich hinter schillerndem Witz versteckt.«
 
»Ein herrliches Lesevergnügen; wenngleich das Wort >Roman< für dieses Buch deplatziert ist. Vielmehr handelt es sich um einen bitteren Essay mit Rahmenhandlung, eine spottreiche Abrechnung mit einer Zeit, der es an Eleganz und Aufrichtigkeit fehlt.«
 
»Frédéric Beigbeder hat erneut sein großes Potenzial als querdenkender Provokateur ausgeschöpft. Er schwimmt mit großer Ausdauer gegen die heftigen Ströme und Strudel des Zeitgeistes. Schreibend grätscht er mit offener Sohle (die Metapher aus dem Fußball sei gestattet) gegen die humor-zentrierten Linksintellektuellen.«
 
»Fréderic Beigbeder versteht es eben doch auch immer wieder, mit ungeheurem essayistischen Drive und herrlich spitzer Feder über die Gesellschaft zu schreiben, zu der er selbst nun seit Jahrzehnten als Promi-Faktotum gehört.«
 
»Geschickt vermag er es, Lachsalven zu provozieren.«
 
»Das liest sich mitunter witzig.«
 
»Ein Feuerwerk pointierter Formulierungen, punktgenau gezeichnete Szenen. Eine herrlich gegenwärtige Gesellschaftssatire, außerordentlich lustig.«
 
»Dem Enfant terrible der französischen Literatur ist ein unfassbar elegantes Buch gelungen.«
 
»Frédéric Begbeder hat erneut einen ziemlichen Kotzbrocken zum Anti-Helden dieser Abrechnung mit dem französischen Medien- und Humorbetrieb gemacht, dessen aufgeblähtes Potenz-Gehabe eben deshalb auch Lesespaß bereitet, weil er damit letztlich nicht länger durchkommt, vor sich selbst und den Resten einer moralischen Instanz in sich scheitert.«
 
»Ein Roman? Eher eine Satire auf sich selbst. Eher ein teils witziger und teils hundsgemeiner Essay mit nostalgischen Elementen.«

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