Einrichtung und Irre

Vom Dilemma, ein Ich zu sein
 
 
Königshausen & Neumann (Verlag)
  • erschienen im Juni 2021
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • 217 Seiten
978-3-8260-7356-4 (ISBN)
 
Der mit "Einrichtung und Irre" vorgelegte Theorieentwurf behauptet eine apriorische Gegenzügigkeit im Ich, die durch keine Syntheseleistung aufgehoben werden kann. Dabei wird das Ich als ein verendlichtes Unendliches ausgedeutet und zwar so, dass die damit gesetzte Doppelbindung vom Ich selbst her nicht aufgelöst werden kann, aber aufgelöst werden will: Das Ich will seine Unendlichkeit, die in ihm wirkt, in seine Endlichkeit heimholen. Das Ich ist daher, so die Kernthese und gleichsam der interpretatorische Leitfaden dieser Arbeit, ein Überschreitungs- und Entgrenzungswesen, das nicht das sein kann, als was es sich erfährt. Womit behauptet ist: Das Ich ist immer auch das Andere seiner selbst. Es ist immer auch das Unverfügbare im scheinbar Verfügbaren. Das Ich wird folglich als ein in sich inkongruentes Gebilde entfaltet, das von einem grundsätzlichen Widerstreit durchwirkt ist. Ein Widerstreit, den es nur ertragen kann, indem es ihn in die Einrichtungswelt hineinträgt mit all den fatalen Folgen für die Welt, in der wir zu leben haben. Das nicht aufzulösende Dilemma des Ich, dem mit keiner einrichtenden Vernunft beizukommen ist, spiegelt sich, so daher der Fortgang der These, im Desaster der Welt.
  • Deutsch
  • Würzburg
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  • Deutschland
  • Höhe: 232 mm
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  • Breite: 150 mm
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  • Dicke: 16 mm
  • 348 gr
978-3-8260-7356-4 (9783826073564)
Ulrich Barteit studierte Philosophie, Japanologie und Musikwissenschaften in Freiburg, Tôkyô, Frankfurt und Bochum. Er arbeitet heute als Musiker, Komponist und Autor in Frankfurt am Main. Weitere Buchveröffentlichungen im Verlag Königshausen & Neumann sind "Muttermacht" (2005) und "Inaugurationsstrategien" (2016).

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