Verbrannte Erde

Stalins Herrschaft der Gewalt
 
 
C.H. Beck (Verlag)
  • 4. Auflage
  • |
  • erschienen am 10. November 2022
 
  • Buch
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  • Hardcover
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  • 606 Seiten
978-3-406-79974-7 (ISBN)
 
Die Bolschewiki wollten eine neue Gesellschaft erschaffen und träumten vom neuen Menschen. Doch reicht es aus, auf das bolschewistische Projekt der Modernisierung zu verweisen, um die stalinistischen Gewaltexzesse zu erklären? War Stalins Terrorherrschaft eine notwendige Folge der kommunistischen Ideologie? Das bolschewistische Projekt, so die These des Buches, bot eine Rechtfertigung für den Massenmord. Aber es schrieb ihn nicht vor. Es war Stalin, ein Psychopath und passionierter Gewalttäter, der den Traum vom neuen Menschen im Blut der Millionen erstickte. Er war Urheber und Regisseur des Terrors, der erst mit seinem Tod aufhörte. Er errichtete eine Ordnung des Misstrauens und der Furcht, in der jedermann jederzeit zum Opfer werden konnte. Wer in dieser Weise den inneren Kitt einer Gesellschaft zerstört, der hinterlässt auch in den Seelen der Menschen verbrannte Erde. «Lasst, die ihr eingeht, jede Hoffnung fahren», steht über Dantes Höllentor. Dieser Satz hätte auch an den Grenzpfählen der Sowjetunion stehen können.
  • Deutsch
  • München
  • |
  • Deutschland
mit 74 Abbildungen
  • Höhe: 223 mm
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  • Breite: 149 mm
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  • Dicke: 42 mm
  • 836 gr
978-3-406-79974-7 (9783406799747)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Jörg Baberowski, geb. 1961, ist Professor für die Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin und Autor zahlreicher Studien zur russischen und sowjetischen Geschichte.

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