
Über das Werk des Architekten Josef Lackner
Beschreibung
Josef Lackner (1931-2000) zählt zu den einflussreichsten Architekten Österreichs im 20. Jahrhundert. Ein Schüler von Clemens Holzmeister an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, führte er ab 1961 sein eigenes Atelier in Innsbruck und lehrte ab 1979 als Professor für Entwerfen an der Fakultät für Bauingenieurwesen und Architektur der Universität Innsbruck. Lackners Anspruch an die Architektur war von einer kompromisslosen, konsequenten Haltung geprägt. Viele seiner Bauten können als Stellungnahme innerhalb der Disziplin gelesen werden - als grundsätzliche Aussagen zur gestellten Bauaufgabe und Raum gewordene Konzepte.
Dieses Buch nähert sich dem ausserordentlichen Werk Josef Lackners aus einer umgekehrten tektonischen Logik: vom Ganzen zu den einzelnen Teilen. Anhand zahlreicher Zeichnungen, Pläne und detaillierter Analysen macht es sichtbar, wie Komposition, Mass und Fügung eine Architektur von besonderer Vielschichtigkeit und räumlicher Tiefe entstehen lassen. Es verdeutlicht, dass Architektur nicht isoliert entsteht, sondern aus dem Zusammenspiel ihrer Elemente, Materialien und konstruktiven Strukturen hervorgeht.
Weitere Details
Personen
Kathrin Aste ist Architektin und Forscherin und lehrt als Professorin an der Universität Innsbruck, wo sie das ./studio3 - Institut für Experimentelle Architektur leitet. Seit 2009 führt sie gemeinsam mit Frank Ludin das international tätige Architekturbüro LAAC in Innsbruck.
Teresa Stillebacher lebt und arbeitet in Innsbruck und Wien als Architektin und Künstlerin. Sie ist zudem als Senior Scientist am ./studio3, Institut für experimentelle Architektur der Universität Innsbruck tätig und Mitglied des Kunstkollektivs AestheticAthletics+.