Der Wilde

Roman
 
 
Klett-Cotta (Verlag)
  • 4. Auflage
  • |
  • erschienen am 27. Oktober 2018
 
  • Buch
  • |
  • Hardcover
  • |
  • 746 Seiten
978-3-608-96177-5 (ISBN)
 
Juan Guillermos aufregendes und raues Leben spielt sich über den Dächern von Mexiko-City ab. Als sein Bruder stirbt, stürzt auch Juan in einen tiefen Abgrund. Guillermo Arriaga schreibt die epische Geschichte von Schuld und Rache neu - in einer Welt, in der der Tod kein Fremder ist. Juan Guillermo kennt Mexiko-City besser als jeder andere. Mit seinen Freunden streift er durch sein Viertel, gewinnt Mutproben über den Dächern der Stadt und hält die Direktorin der Schule auf Trab. Sein großes Idol dieser unbeschwerten Tage ist sein großer Bruder Carlos. Ein belesener und geschäftstüchtiger junger Mann, der für Juan unantastbar zu sein scheint. Dann wird Carlos ermordet und Juan muss sich der grausamen Frage stellen, ob er seinen Tod hätte verhindern können. Er sinnt auf Rache, doch erst die Schicksalsgemeinschaft mit der schönen Chelo und einem gefährlichen Wolf zeigt ihm einen Weg aus dem Strudel von Verzweiflung und Gewalt. Guillermo Arriaga erschafft ein Epos der menschlichen Abgründe, aus dem in dunkelster Nacht die Menschlichkeit hervorbricht.
4. Druckaufl. Januar 2019
  • Deutsch
  • Stuttgart
  • |
  • Deutschland
  • mit Schutzumschlag
  • Höhe: 221 mm
  • |
  • Breite: 141 mm
  • |
  • Dicke: 53 mm
  • 975 gr
978-3-608-96177-5 (9783608961775)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Guillermo Arriaga, geboren 1958 in Mexiko-Stadt, gehört zu den bedeutendsten Drehbuch- und Buchautoren der Gegenwart. Von ihm stammen die Drehbücher zu der mit mehreren Oscars ausgezeichneten Filmtrilogie Amores Perros, 21 Gramm und Babel. Neben seinen Drehbüchern hat er bislang drei Romane und einen Kurzgeschichtenband veröffentlicht; dieser neue, hier vorliegende Roman markiert einen Höhepunkt in Arriagas Werk.
»Temporeich erzählt, kreist die Geschichte des von Schuldgefühlen getriebenen Jugendlichen um die Frage, wie die Toten das Leben prägen. Eine mitreißende Coming-of-Age-Geschichte, die in einem Milieu spielt, in dem viel zu jung gestorben wird.«
Heike Karen Ruge, Jungel World, 24.01.2019

»Fressen oder gefressen werden, "Der Wilde" taucht in menschliche Abgründe, dort wo animalische Instinkte lauern. Er seziert die Logik der Gewalt, die aus staatlichem Versagen entsteht, aus Armut, aus Ideologie. [...] Ein ständiger Flirt mit dem Abgrund, Zoom auf unsere Ängste. [...] Das Nebeneinander von Grausamkeit und Zärtlichkeit. Arriaga ist der Chronist Mexikos. Ein Roman wie das Land in dem er spielt.«
Ronja Mira Dittrich, Kulturzeit, 17.01.2019

»Guillermo Arriaga erschafft eine Geschichte der menschlichen Abgründe, aus denen in dunkelster Nacht die Menschlichkeit hervorbricht.«
Stadtzauber Kulturmagazin, Januar/Februar 2019

»Ein düsteres, zuweilen tief berührendes Meisterwerk über Freundschaft, Verrat, Gnadenlosigkeit und das Sterben vor der Zeit.«
Werner Krause, Kleine Zeitung Graz, 05.01.2019

»Der Drehbuchautor Guillermo Arriaga hat mit "Der Wilde" einen Roman geschrieben, der von der ersten Seite an eine enorme Sogwirkung auf den Leser ausübt und ihn über die stramme Länge von knapp 750 Seiten förmlich mitzerrt.«
Axel Vits, KommBuch, 18.12.2018

»Er zeigt Juan Guillermo als juvenilen Wiedergänger McCarthys Cornelius Suttree aus dessen Roman "Verlorene" auf den Dächern von Mexiko-Stadt -im Zentrum einer Geschichte über die archaische, unbezwingbare Wildheit im Menschen. Das ist stark! Und die Pointe eines gewaltigen Romans, dessen Schöpfer auf sämtliche formalen Regeln pfeift- und stattdessen finster-entschlossen zum letzten Halali bläst.«
Peter Henning, Spiegel Online, 17.12.2018

»Guillermo Arriaga erzählt grandios von Sex, Mord und Rache in Mexiko.«
Bunte, 13.12.2018

»ein wirklich packende und lohnende Lektüre«
Jörn Pinnow, Literaturkurier, 13.12.2018

»Der Epos "Der Wilde" ist packend erzählt. Es verknüpft die schmerzhaften Erlebnisse eines Jugendlichen in Mexiko mit einem Wolf in Kanada«
Eva-Christina Meier, TAZ, 03.12.2018

»Ein ständiger Flirt mit dem Abgrund [...] Grausamkeit und Zärtlichkeit. Arriaga ist der Chronist Mexikos. Ein Roman wie das Land, in dem er spielt [...] Blut, Dreck und Hoden - ein wuchtiger Roman im Stil des magischen Realismus«
Ronja Mira Dittrich, ttt, 02.12.2018

»"Amores perros" war noch gar nichts dagegen: In seinem wuchtigen Roman "Der Wilde" verstrickt Guillermo Arriaga die tierische Natur des Menschen mit einer Geschichte Mexikos um 1970«
Jan Wiele, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.11.2018

»[...] so prekär die Analogie zwischen Mensch und Wolf auch ist: Die tierische Beharrlichkeit, mit der Arriaga sie durchspielt und en passant eine Art Sozialgeschichte Mexikos erzählt hat schon etwas von einem großen Wurf«
Jan Wiele, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.11.2018

»Der Mexikaner Guillermo Arriaga beherrscht nicht nur Drehbuchschreiben. Sein Roman "Der Wilde" ist furios. [...] was für ein Glück für den Leser.«
Matthias Schmidt, Stern, 08.11.2018

»Kunstvolles Erzählstückwerk. Rasant wechselt Arriaga zwischen Rück- und
Vorausblenden, Schauplätzen und Textsorten, um die Hintergründe der
Katastrophe Stück für Stück zu offenbaren.«
Judith Hoffmann, Ö1 - Morgenjournal, 29.10.2018

»Romantisch, brutal und lesenswert [...] Wirklich lohnende Lektüre!«
Ulrike Sárkány, NDR Kultur, 26.10.2018

»"Der Wilde" taucht in die Abgründe der menschlichen Seele.«
Dirk Fuhrig, Deutschlandfunk Kultur - Lesart, 22.10.2018








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