Placebo-Effekte

Heilende Zeichen, toxische Texte, ansteckende Informationen
 
 
Wilhelm Fink (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 16. Juli 2018
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • 459 Seiten
978-3-7705-6275-6 (ISBN)
 
Sind Zeichen und Medien in der Lage, Wirkungen auszulösen, die sich mit denjenigen von Drogen und Arzneimitteln vergleichen lassen? Die Studie erschließt die Potenzen >heilender Zeichen< und >toxischer Texte< sowie die Bedeutungswirkungen von Placebo-Effekten. Im Gegensatz zu breit erforschten Effekten wie Gänsehaut oder Herzrasen wurden genuin pharmakologische körperliche Wirkungen in den Medien- und Kulturwissenschaften bislang allenfalls marginal beschrieben. Die Studie erschließt die umfangreiche Phänomenologie der erheblichen biophysiologischen Beeinflussung des Körpers durch semantisch-mediale Inputs, die im günstigen Fall organische Krankheiten heilen, aber auch schädliche Effekte verursachen können, bis hin zu >Tod durch Zeichen<. Dabei dienen die Bedeutungswirkungen von Placebo-Effekten als Paradigma der kultur- und medienwissenschaftlichen Untersuchung. Sie liefert damit aus einer neuen Perspektive auch eine umfangreiche Validierung der verschiedenen >Körperdiskurse< bzw. >Krankheitskulturen< aus den siebziger und achtziger Jahren.
2018
  • Deutsch
  • Paderborn
  • |
  • Deutschland
Verlag Wilhelm Fink
  • Für Beruf und Forschung
  • 9 Farbfotos bzw. farbige Rasterbilder, 9 s/w Photographien bzw. Rasterbilder
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  • 9 s/w Abbildungen, 9 farbige Abbildungen
  • Höhe: 236 mm
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  • Breite: 156 mm
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  • Dicke: 36 mm
  • 782 gr
978-3-7705-6275-6 (9783770562756)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Martin Andree unterrichtet Medienwissenschaft an der Universität Köln und ist Verfasser mehrerer Monographien zu verschiedenen Aspekten von Medienwirkungen. Bei Wilhelm Fink sind erschienen: Archäologie der Medienwirkung (2005) und Wenn Texte töten (2011).

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