Nationalsozialistisches Strafrecht

Kontinuität und Radikalisierung
 
 
Facultas (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 14. Februar 2019
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • 169 Seiten
978-3-7089-1839-6 (ISBN)
 
Diese innovative Studie versteht das nationalsozialistische Strafrecht - in Übereinstimmung mit Kontinuitäts- und Radikalisierungsthese - als rassistisch (antisemitisch), völkisch ("germanisch") und totalitär ausgerichtete Fortschreibung der autoritären und antiliberalen Tendenzen des deutschen Strafrechts der Jahrhundertwende und der Weimarer Republik. Dies wird durch die systematisch-analytische Aufbereitung der Texte relevanter Autoren belegt, wobei es primär um die - für sich selbst sprechenden - Texte, nicht die moralische Beurteilung ihrer Verfasser geht. Dabei werden auch Erkenntnisse zur Rezeption des deutschen (NS-)Strafrechts in Lateinamerika mitgeteilt. Die besagte Kontinuität existierte nicht nur rückwärtsgewandt (post-Weimar), sondern auch zukunftsgerichtet (Bonner Republik). Kurzum, das NS-Strafrecht kam weder aus dem Nichts noch ist es nach 1945 völlig verschwunden. Der zeitgenössische Versuch der identitären Rekonstruktion des germanischen Mythos durch die sog. "neue Rechte" schließt daran nahtlos an.
Das Werk ist Teil der Reihe Grundlagen des Strafrechts, Band 6.
  • Deutsch
  • Österreich
  • Höhe: 22.5 cm
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  • Breite: 15.3 cm
  • 320 gr
978-3-7089-1839-6 (9783708918396)
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