Das Testament des Herrn Napumoceno

Roman
 
 
Unionsverlag
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 21. Juli 2014
 
  • Buch
  • |
  • Softcover
  • |
  • 176 Seiten
978-3-293-20668-7 (ISBN)
 
Wer sich zur Testamentseröffnung des honorigen Herrn Napumoceno, Handelskaufmann auf den Kapverdischen Inseln, versammelt hat, findet es überhaupt nicht amüsant, was der Verstorbene als Letzten Willen hinterlassen hat. Das Testament entpuppt sich als ein Lebensbericht, der ein völlig neues, überraschendes Bild auf den angesehenen Geschäftsmann wirft. Staunend erfährt die Nachwelt von einer leiblichen Tochter, gezeugt auf dem prächtigsten Büromöbel von ganz Mindelo, die von ihm als Haupterbin eingesetzt wird. Den Zeugen offenbaren sich kleine und große erotische Enthüllungen, geheimnisvolle geschäftliche Transaktionen und erstaunliche politische Neigungen. Ein wunderbar komischer, sinnlicher Roman von den Kapverden, der mit Ironie und Heiterkeit wie beiläufig ein Bild der Gesellschaft zeichnet.
  • Deutsch
  • Zürich
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  • Schweiz
  • Höhe: 190 mm
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  • Breite: 116 mm
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  • Dicke: 20 mm
  • 186 gr
978-3-293-20668-7 (9783293206687)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Germano Almeida, geboren 1945 auf Boavista, Kapverden, studierte Rechtswissenschaft an der Universität in Lissabon. Er arbeitet als Rechtsanwalt, ist Schriftsteller und führt einen eigenen Verlag auf den Kapverdischen Inseln. Sein literarisches Werk wurde in über zehn Sprachen übersetzt. Die Verfilmung von Das Testament des Herrn Napumoceno erhielt den ersten Preis auf dem Festival de Gramado.
»Der Roman ist voller grotesk-komischer Situationen. Almeida schreibt mit subtilem Humor und Ironie. Der Witz wird auch durch die unterschiedlichen Sprachebenen erzielt. Eine umständliche, fast altertümliche auch überhöhende Ausdrucksweise alterniert mit umgangssprachlichen zum Teil auch unflätigen Ausdrücken.«
 
»Wer den Erzählduktus südamerikanischer Romanautoren liebt, die plastisch, humorvoll und mit der Gabe erzählen, sinnliche Wahrnehmung anziehend in Worte zu fassen, der wird an Almeidas Roman seine helle Freude haben.«
 
»Die putzige Mischung aus sprachlicher Förmlichkeit und beflissener Freundlichkeit, die man auch häufig in Portugal antrifft, verbindet sich mit der kapverdischen >morabeza<, der Gastfreundschaft der einfachen Leute. Zu all dem gesellt sich der verspielte, schrullige Eigensinn Napumocenos, der einen beim Lesen immer wieder zum Schmunzeln bringt.«
 
»Germano Almeida schreibt differenziert, humorvoll und gleichzeitig melancholisch und erschafft dabei eine Miniatur des Alltags, der Konventionen und der Gewohnheiten auf den Kapverdischen Inseln. Er überrascht uns mit dem Reichtum und der Lebenskraft seiner Heimat.«
 
»Die wechselnden Erzähllinien verleihen der Geschichte Tempo, der Konjunktiv und die indirekte Rede resultieren in einem erfrischend umständlichen Erzählton, und die burlesken Geschehnisse und die leise Komik lassen diesen Roman vollends zum vergnüglichen Divertimento werden. Der Leser erhält Einblick in die Erlebniswelt und Eigentümlichkeiten einer insulären Gesellschaft weit draußen im Atlantik.«
 
»Ein Bravourstück mit Zügen zum Possenhaften. Aus verschachtelten Sätzen und mit feinsinniger Ironie entspinnt Germano Almeida ein Spiegelbild der kapverdischen Gesellschaft. Ein Lesespaß für jene, die den seichten Abgründen der Gesellschaft mit einem Augenzwinkern begegnen.«
 
»Eine unglaublich lebendige, erheiternde Schilderung der kleinbürgerlichen Händlerklasse von São Vicente.«

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