Vom Zieltext zum Ausgangstext

Das Problem der retroflexen Wirksamkeit der Translation
 
 
Frank & Timme (Verlag)
  • erschienen am 23. Juli 2020
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • 280 Seiten
978-3-7329-0679-6 (ISBN)
 
Translate beeinflussen den Ausgangstext. Die translationstheoretische und translationspraktische Relevanz dieser augenscheinlich nicht repräsentativen und systematisch marginalisierten Beobachtung wird jedoch oft bestritten. Akkad Alhussein untersucht die performative Unsichtbarkeit der Translation in Bezug auf den Originaltext sowie die Konsequenzen dieser Unsichtbarkeit für das Verständnis von Translation und trans­latorischem Handeln. Mittels translationswissenschaftlicher und interdisziplinärer Forschungsansätze analysiert er die epistemologischen Grundlagen translationstheoretischen Wissens sowie die Diskurse und diskursiven Prozesse des Fachs. Im Ergebnis entwickelt er eine neue translationswissenschaftliche Perspektive. In produktiver Auseinandersetzung mit den herrschenden Diskursen zeigt er so, wie zum Beispiel retroflexe Effekte der Translation als translations­wissenschaftlicher Untersuchungsgegenstand etabliert und Reziprozität als Befreiung verstanden werden können.
  • Deutsch
  • Berlin
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  • Deutschland
  • Höhe: 211 mm
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  • Breite: 151 mm
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  • Dicke: 21 mm
  • 388 gr
978-3-7329-0679-6 (9783732906796)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Akkad Alhussein, Dr. phil., studierte und promovierte am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Germersheim. Seine Forschungsinteressen liegen in der Translationstheorie und -ethik, in der Translations­geschichte und in der literarischen Übersetzung und Selbstübersetzung. Seine künftige Forschung gilt schwerpunktmäßig dem Verhältnis von Translation, Identität und Erinnerung.

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