Lob der Homosexualität

 
 
C.H. Beck (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 14. Februar 2019
 
  • Buch
  • |
  • Softcover
  • |
  • 220 Seiten
978-3-406-73668-1 (ISBN)
 
Tintenfische oder Heuschrecken beschränken sich darauf, ein Exemplar ihrer Art zu sein. Wir Menschen dagegen verstehen uns als Individuen, nicht als bloße Gattungsexemplare. Stolz sprechen wir von der freien Entfaltung der Persönlichkeit. Tatsächlich aber leben wir weitgehend fremdbestimmt nach Konventionen, die wir nicht selbst beschlossen haben, allen voran die zur natürlichen Ordnung der Welt erklärte Heterosexualität.
Doch die Tage der Heterosexualität sind gezählt, behauptet der spanische Philosoph Luis Alegre. Und ist erst diese die Menschen in Stereotype von männlich und weiblich pressende Kraft verschwunden, kann auch das Konzept der Homosexualität verschwinden. Dann werden alle Menschen frei sein, sich losgelöst von vorgeprägten Geschlechteridentitäten zu begegnen und auszuprobieren. Bis dahin aber verkörpern lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, intersexuelle und queere Menschen die Identität des Widerstands. Sie sind die revolutionäre Avantgarde, die das repressive Konstrukt angeblicher Natürlichkeit entlarvt und der Mehrheitsgesellschaft die Freiheit vorlebt, die sie sich versagt.
  • Deutsch
  • München
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  • Deutschland
  • Höhe: 205 mm
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  • Breite: 123 mm
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  • Dicke: 22 mm
  • 279 gr
978-3-406-73668-1 (9783406736681)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Luis Alegre ist Philosophieprofessor mit den Schwerpunkten Ästhetik und Erkenntnistheorie an der Universidad Complutense Madrid und einer der Mitbegründer der Partei Podemos.

Inhalt Anmerkung zur inklusiven Sprache Warum dieses Buch? 1. Einleitung 2. Das Natürliche und das Konstruierte (Natur und Performativität) 3. Die kreative Freiheit 4. Verkünder einer besseren Welt 5. G, L, B, H, T, I, Q …und das Ende der Heterosexualität Anmerkungen


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