 Torsten Kaiser;Horst Kaiser;Jan Kaiser
Luchterhand in Wolters Kluwer Deutschland
3. Aufl. 2010, 160 S.
EUR 21,00
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In den Literaturempfehlungen für Referendare in der Zivilrechtsstation taucht häufig ein Name gleich dreimal auf, nämlich Kaiser. Aus unseren Rezensionen wohlbekannt sind die drei Autoren mit ihren Skripten beliebte und angesehene Vertreter der Ausbildungsliteratur, so dass es nicht verwundert, dass binnen knapp zwölf Monaten bereits die zweite Auflage des Werkes ?Die Anwaltsklausur Zivilrecht? erschienen ist.
Das Werk ?Die Anwaltsklausur Zivilrecht? der Autoren Kaiser widmet sich der speziellen Klausurart der Anwaltsklausur, welche in Grundzügen manchem Referendar schon aus dem universitären Hauptstudium bekannt sein könnte, allerdings sollte man seine Vorkenntnisse sehr zurückhaltend einschätzen, denn der eingangs schon angesprochene große Unterschied in der Klausurbearbeitung, wird dem Leser schon nach wenigen Seiten bewusst. Die Autoren lassen den Leser nach diesem ?Weckruf? aber nicht allein mit seinen Fragen, sondern führen ihn behutsam in die Technik der Anwaltsklausur ein.
Nach einer kurzen Erläuterung der grundsätzlichen Klausurtechnik und der verschiedenen Klausurtypen, die dem Referendar als Anwaltsklausur im Zivilrecht begegnen können, behandeln die Autoren im Einzelnen umfangreich die Anwaltsklausur aus der Klägersicht, aus der Beklagtensicht, die Anwaltsklausur im einstweiligen Rechtsschutz und die Anwaltsklausur aus des Berufungsführers. Die Ausführungen zur zwangsvollstreckungsrechtlichen Anwaltsklausur hingegen fallen sehr kurz aus, so dass diesbezüglich die Erarbeitung dieser Materie mit einem gesonderten Lehrbuch unumgänglich bleibt. Gut gelungen ist hingegen die Darstellung der juristischen Kautelarklausur, so dass die Autoren ein inhaltlich auf das wesentliche konzentriertes Werk bieten, welches durch einen klaren und verständlichen Stil und die Vermeidung von gefährlichen Ungenauigkeiten, dem Referendar das nötige Rüstzeug an die Hand gibt, sich in die ihm zunächst unbekannten Klausurtypen einzuarbeiten.
Für Besitzer der Vorauflage ist die Neuanschaffung nicht erforderlich, die Überarbeitungen haben zwar zu einem leicht höheren Seitenumfang geführt, welcher nunmehr knapp zehn Seiten über dem der Vorauflage liegt und dabei vor allem neuere Examensklausuren in das Werk eingebunden, allerdings fällt dies für Besitzer der Vorauflage nicht weiter ins Gewicht. Wer hingegen noch kein entsprechendes Werk sein Eigen nennt, dem ist die Anschaffung dringend ans Herz zu legen, denn die 21 Euro Kaufpreis sind hier gut investiert. (Zur 2. Auflage)
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 Band I: Technik, Taktik, Formulierungshilfen.
Kaiser, Horst; Kaiser, Jan; Kaiser, Torsten
Luchterhand
3. A. 2008. 260 S. DIN A4
EUR 23,00
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Die Zivilgerichtsklausur im Assessorexamen Band I: "Technik, Taktik, Formulierungshilfen" der Autoren Kaiser, Kaiser und Kaiser ist im zweiten Halbjahr 2008 in der 3. Auflage erschienen. Im Gegensatz zum zweiten Band, der sich der Wiederholung und Vertiefung der Kenntnisse über die Zivilgerichtsklausur widmet, setzt Band I am Anfang der Einarbeitung des Referendars in die zivilgerichtlichen Arbeitstechniken an. Bevor mit der Erläuterung des eigentlich Stoffs begonnen wird, geben die Autoren dem Leser einige grundlegende Ratschläge mit auf den Weg, welche auf den ersten Blick vielleicht altbekannt erscheinen mögen, gleichwohl jedoch ein berechtigter Appell an die Arbeitsdisziplin des Referendars sind, die bereits einen Vorgeschmack darauf geben, was den Leser in diesem gut 280 Seiten umfassenden Werk erwartet.
Akribisch und umfangreich wird folgerichtig denn auch die Klausurtechnik, die für die erfolgreiche Bearbeitung einer zivilgerichtlichen Assessorklausur unerlässlich ist, aufgearbeitet und dargestellt, ein Kapitel, das jeder Referendar zweifellos mehrfach dankbar wiederholen wird und dies auch sollte. Der Stil der Autoren ist dabei angenehm klar und verständlich und zugleich so eindringlich, dass der Leser bei konzentrierter Durcharbeitung dieses Abschnitts nicht Gefahr läuft aus Leichtsinn oder Unaufmerksamkeit die Anforderungen dieses für ihn unbekannten Klausurtyps zu unterschätzen. Eine Vielzahl von Formulierungsvorschlägen und einzelnen kleinen Fallbeispielen trägt zur Veranschaulichung und Verständlichkeit des erläuternden Textes bei.
Anschließend an die Darstellung der Klausurtechnik werden der Aufbau und das Abfassen der Entscheidungsgründe dargestellt, wobei insbesondere hinsichtlich des Aufbaus der Entscheidungsgründe das Eingehen auf die verschiedenen möglichen Urteilskonstellationen und damit verbundenen Anforderungen an den Aufbau positiv herzuheben sind. Wer sich mit einem gewissen Schrecken an die ersten Gehversuche im Urteilsstil während seines universitären Studiums erinnert, wird diesen dank der präzisen Einführung in die Technik und Regeln des Urteilsstils alsbald verlieren.
Den zweiten großen Schwerpunkt des Werks bilden Formulierungsvorschläge und Erläuterungen zu den wichtigsten prozessualen Problemstellungen, welche mit einem Umfang von über 120 Seiten angenehm ausführlich und zugleich nicht überfrachtet dargestellt werden. Besonders hilfreich ist dabei eine den Erläuterungen vorangestellte dreiseitige Übersicht, anhand derer man nach Stichworten sortiert schnell das gesuchte Problem findet. Auch hier helfen die zahlreichen Fallbeispiele mit anschließendem Formulierungsvorschlag die Übersichtlichkeit und Verständlichkeit der Ausführungen zu gewährleisten.
Abgerundet wird das Werk durch eine Zusammenstellung der häufigsten Fehler, die in zivilgerichtlichen Klausuren vorkommen sowie der Darstellung einer sogenannten "Notfall-Lösung" für den denkbar schlimmsten Fall des "Blackouts" in der Examensklausur.
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 Horst Kaiser;Jan Kaiser;Torsten Kaiser
Luchterhand in Wolters Kluwer Deutschland
4. überarbeitete Auflage, 242 S.
EUR 23,00
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Der frischgebackene Referendar steht schon nach wenigen Tagen in seinem neuen Ausbildungsabschnitt vor einem scheinbar nicht zu bewältigen Berg an neuen Herausforderungen, muss er sich doch nicht nur das Prozessrecht samt seiner Probleme und Finessen möglichst schnell aneignen und zugleich in den praktischen Abläufen seines Ausbildungsabschnitts ohne lange Schonfrist bestehen können. Als wäre das nicht schon genug taucht schnell die Frage auf, welches Wissen im materiellen Recht man eigentlich für die ebenfalls schon kurz nach Beginn des Referendariats erforderlichen Übungsklausuren und Arbeitsgemeinschachten frisch halten und vielleicht sogar noch vertiefen muss und das befreit von allen theoretischen Streitigkeiten, die während des universitären Studiums noch das sprichwörtlich Salz in der Suppe des Korrektors waren. Gewiss, man verfügt noch über eine reichhaltige Bibliothek, die man sich im Laufe des universitären Studiums angelegt hat und kann sich nach dem aus dem Studium nur allzu bekannten Hörensagen orientieren und sich abwechselnd einzelne Themen aus der bereits vorhandenen Literatur erneut erarbeiten. Sinnvoller und zeitsparender erscheint es da jedoch sich aus dem vielfältigen Angebot an Ausbildungsliteratur für Referendare ein Werk auszuwählen, dass in sich die Behandlung des examensrelevanten materiellen Rechts bündelt.
Ein solches Werk ist das von den Autoren Kaiser, Kaiser und Kaiser stammende ?Materielles Zivilrecht im Assessorexamen?, im zweiten Halbjahr 2008 in der nunmehr dritten Auflage erschienen. Den Ansatz ihres Werkes formulieren die Autoren in ihrem Vorwort ebenso deutlich wie vollmundig, nämlich dem Referendar dass für seine Klausuren typischerweise relevante materielle Zivilrecht in einer Weise zu vermitteln, die ihm den praxisnahen Blick auf die Probleme des materiellen Zivilrechts nahebringt.
Schon der Umfang des Werkes von knapp über 300 Seiten lässt erahnen, dass man hier eine wenn auch nicht inhaltlich nicht vollkommen neue dann doch vom Blickwinkel her völlig andere Herangehensweise an zivilrechtliche Fragestellungen kennenlernt und erlernt. Was zu Anfang noch sehr ungewohnt ist, wird dank dem klaren präzisen Stil der Autoren schnell verständlich und so gelingen die ersten Schritte bei der Umstellung vom theoretischen Arbeiten im Studium zur Praxisnähe des Referendariats erstaunlich schnell. Gleichzeitig vermeiden die Autoren es konsequent den Referendar in trügerischer Sicherheit über das erforderliche Niveau seiner Kenntnisse des materiellen Rechts zu wiegen. Schnell wird dem Leser bewusst, dass mit dem Abschluss des Studiums keine Phase des ausschließlichen Nachschlagens von Problemen begonnen hat, sondern vielmehr die Herausforderung darin besteht schnell und präzise die Probleme zu analysieren und sie dann gezielt klar und unmissverständlich zu lösen. Zahlreiche Schaubilder und Infokästen mit Klausurhinweisen und Beispielen unterstützen die Erarbeitung dieser neuen Perspektive auf das materielle Zivilrecht. Als Wegweiser in das Referendariat erfüllt das Werk das eingangs angesprochene Versprechen der Autoren vollumfänglich und wird insbesondere diejenigen Referendare, die sich das Ende der Theorie schon während des Studiums herbeisehnten wieder mit Jura versöhnen und jenen, die sich vor dem Schritt in die Praxis fürchten behutsam an sie heranführen. Vertiefungshinweise finden sich nur vereinzelt, was jedoch hinsichtlich der Zielsetzung des Werkes vollkommen in Ordnung ist, insbesondere da durch die Vielfalt der jeweiligen Ausbildungsstationen die eigene Recherche in weiterführender Spezialliteratur ohnehin unvermeidbar ist. (Zur 2. Auflage)
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 Technik, Taktik, Formulierungshilfen
Horst Kaiser;Jan Kaiser;Torsten Kaiser
Luchterhand in Wolters Kluwer Deutschland
3. Aufl. 2010, 106 S.
EUR 18,90
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Das Zwangsvollstreckungsrecht gehört zu den schwierigsten Gebieten, denen sich der Referendar in seiner Zivilrechtsstation gegenübersieht. Auch wenn Grundzüge des Zwangsvollstreckungsrechts bereits aus dem universitären Studium bekannt sein sollten, so sind doch vertiefte Kenntnisse meist nur bei Referendaren vorhanden, welche bereits im universitären Studium entsprechende Schwerpunktbereiche studiert haben. Neben dem daraus resultierenden Bedürfnis sich die Grundlagen des Zwangsvollstreckungsrechts mit einem entsprechenden Werk zu erarbeiten oder diese aufzufrischen, ist allen Referendaren gemeinsam, dass sie die neuen Arbeitstechniken, die von ihnen sowohl in ihren Übungsklausuren als auch Examensklausuren erwartet werden, erst erlernen müssen.
Das Werk ?Die Zwangsvollstreckungsklausur im Assessorexamen? der Autoren Kaiser, Kaiser und Kaiser, frisch erschienen in der 2. Auflage, widmet sich den examensrelevanten Rechtsbehelfen und typischen Klausurproblemen, denen sich der Referendar typischerweise gegenübersieht. Dabei teilen die Autoren die Zwangsvollstreckungsklausuren in drei Klausurtypen ein, die abschließend behandelt werden, wobei ein klarer Schwerpunkt auf den Klausurentypen 2 (?echte Zwangsvollstreckungsklausuren?) und 3 (unechte Zwangsvollstreckungsklausuren) liegt, während zum Klausurtyp 1 (?Klagen auf Schadensersatz) nur kurze Ausführungen gemacht werden.
Inhaltlich setzt das Werk die eingangs bereits erwähnten Grundkenntnisse über das Zwangsvollstreckungsrecht voraus, deren Erarbeitung aber mit einem entsprechenden Lehrbuch oder Skript in sinnvollem zeitlichen Umfang zu leisten ist, so dass man die Arbeit mit dem vorliegenden Werk bestenfalls kurz nach Beginn seiner Zivilrechtsstation aufnehmen sollte. Der Aufbau zu den Rechtsbehelfen, welche dem Klausurtyp 2 unterfallen folgt dem Muster, dass zuerst ein kurzer allgemeiner Überblick über den Rechtsbehelf gegeben wird, gefolgt von umfangreichen Ausführungen zu den examensrelevanten Problemen. Abgerundet werden die Ausführungen jeweils durch ein Prüfungsschema, in welches auch die zuvor besprochenen Probleme eingeordnet sind. Positiv hervorzuheben sind weiterhin die zahlreichen in den erläuternden Text eingebundenen Infokästen, in denen besondere Klausurbearbeitungstipps gegeben werden. Den Abschluss des Werkes bilden die Ausführungen zum Klausurtyp 3, also zu Klagen aus materiellem Recht nach Beendigung der Zwangsvollstreckung sowie dann erneut Ausführungen zum Klausurtyp 2, nämlich den Klauselrechtsbehelfen, welche in ihrer inhaltlichen Qualität nahtlos anzuknüpfen vermögen.
Die Zwangsvollstreckungsklausur im Assessorexamen? ist ohne Einschränkung jenen Referendaren zu empfehlen, die sich die Grundlagen des Zwangsvollstreckungsrechts bereits erarbeitet haben und ein zusätzliches Werk zur gezielten Klausurvorbereitung suchen. Wer sich auf diesem Gebiet noch unsicher fühlt und Grundlagenvermittlung und Klausurvorbereitung lieber in einem einzigen Werk vereint sehen möchte, der sollte sich das Werk dennoch genauer anschauen, etwa als Abschluss seiner Klausurvorbereitung. (Zur 2. Auflage)
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