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Robert Freitag et al. (Eds.)

Internationales Familienrecht für das 21. Jahrhundert - Symposium zum 65. Geburtstag von Professor Dr. Ulrich Spellenberg (Yearbook of Private International Law)

Autor: Robert Freitag et al. (Eds.)
Verlag: sellier.european law publishers
Band: 0
Zusatzinfo: 1. Ausgabe, 216 Seiten.
ISBN13: 9783866538252
ISBN10: 3866538251
Erschienen: 2006
Medientyp: E-Book
Einbandart: ebook
Sprache: Deutsch
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3866538251 (1252 KB)

"Am 27. Mai 2005 vollendete Professor Dr. Ulrich Spellenberg sein 65. Lebensjahr. Zu den Forschungsschwerpunkten des Jubilars zählt das Internationale Familienrecht, das er insbesondere durch seine Bearbeitung des Internationales Verfahrensrecht in Ehesachen im ?Staudinger? mitgeprägt hat und das aufgrund der stetig steigenden Mobilität der Menschen sowie der teilweise hektischen Gesestzgebungsaktivitäten der Europäischen Gemeinschaften im Internationalen Zuständigkeits- und Anerkennungsrecht in Familiensachen (Stichworte ""Brüssel II-Verordnung"" und ""Brüssel IIa-Verordnung"") auch künftig an Bedeutung gewinnen wird. So befindet sich ein Projekt zur europäischen Vereinheitlichung des Internationalen Privatrechts in Familiensachen (""Rom III-Verordnung"") bereits im Vorbereitungsstadium. Es bedarf daher eines Augenblicks des Innehaltens, um auf der Basis einer fundierten Bestandsaufnahme des erreichten status quo neue Ausblicke auf künftige Entwicklungslinien der Materie zu eröffnen.In den in diesem Band veröffentlichten Beiträgen, die aus einem am 27./28. Mai 2005 an der Universität Bayreuth veranstalteten Symposium hervorgegangen sind, zeigen namhafte Weggefährten des Jubiliars aus dem In- und Ausland die aktuellen Tendenzen und Perspektiven des Familienrechts aus der Sicht des Internationalen Privat- und Verfahrensrechts wie auch der Rechtsvergleichung auf. Eingegangen wird u.a. auf die Einflüsse der Globalisierung auf die Wahl der Anknüpfungsmomente im Internationalen Familienrecht, Wandlungen und Perspektiven des familienrechtlichen ordre public, Probleme der Vereinheitlichung des Internationalen Familienverfahrensrechts ohne gleichzeitige Kollisionsrechtsvereinheitlichung, die Konturen einer Rom III-Verordnung, Perspektiven einer Vereinheitlichung des materielles Familienrecht in Europa und Entwicklungstendenzen des islamischen Familienrechts. Das Werk ist unverzichtbar für alle mit dem Internationalen Familienrecht befassten Wissenschaftler und Praktiker.Das Werk enthält Beiträge von: Prof. Dr. Ahonagnon Noël Gbaguidi, Cotonou, Prof. Dr. Peter Gottwald, Regensburg."
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Autoren und Herausgeber
  • Einführung
    • I. Ulrich Spellenberg
    • II. Internationales Familienrecht für das 21. Jahrhundert
  • Der Einfluss der Globalisierung auf die Wahl der Anknüpfungsmomente im Internationalen Familienrecht
    • I. Familie und Familienrecht im Kontext der Globalisierung: " an almost infinite variety of forms"
    • II. Erosion der Zuweisungsmethode im Internationalen Familienrecht
    • III. Vordringen der Anerkennungsmethode. Die Institutionalisierung des " zweiten Systems"
    • IV. Kombinationen von Zuweisungs- und Anerkennungsmethode. Die " Blockverweisung" auf die zuständige fremde Rechtsordnung
    • V. Globale Fragen - provinzielle Antworten ?
  • Wandlungen und Perspektiven des familienrechtlichen ordre public
    • I. Grundfragen des familienrechtlichen ordre public
    • II. Konkretisierungen des familienrechtlichen ordre public
    • III. Schlussbemerkung
  • Probleme der Vereinheitlichung des Internationalen Familienverfahrensrechts ohne gleichzeitige Kollisionsrechtsvereinheitlichung
    • I. Ausgangslage
    • II. Vereinheitlichung des Zuständigkeitsrechts in der Europäischen Union
    • III. Ideallösungen
    • IV. Aktuelle Probleme der internationalen Zuständigkeit im Familienrecht in der EU
    • V. Bedarf an kollisionsrechtlicher Vereinheitlichung
    • VI. Ergebnisse
  • Abschaffung des Exequaturverfahrens im Europäischen Internationalen Familienverfahrensrecht?
    • I. Der unausweichliche Niedergang des Exequatur
    • II. Zum vorgeschlagenen Verzicht auf das Exequatur
  • Brüche zwischen internationaler und europäischer Rechtsvereinheitlichung - das Beispiel des internationalen Kindschaftsrechts in der Brüssel IIa- Verordnung
    • I. Konkurrenzen
    • II. Vergleich EheGVO/KSÜ in Einzelbereichen
    • III. Lücken der EheGVO
    • IV. Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften
    • V. Fazit
  • Die "unordentliche Geburt".* Kollisionsrechtliche Probleme eines Adoptionsersatzes
    • I. Einführung: Der Sachverhalt
    • II. Die Problematik
    • III. Sachrecht
    • IV. Einordnung von customary law
    • V. Kollisionsrechtliche Einordnung
    • VI. Sonstige Lösungsmöglichkeiten
  • Ein Internationales Scheidungsrecht für Europa - Konturen einer Rom III- Verordnung
    • I. Ausgangspunkt für eine europäische Regelung
    • II. Entwicklung einer Verordnung, Kompetenzfragen
    • III. Nationaler Hintergrund
    • IV. Einwände gegen eine Rom III-Verordnung
    • V. Das Grünbuch und mögliche Lösungen
    • VI. Schluss
  • Materielles Familienrecht in Europa - Rechtseinheit oder -vielfalt?
    • I. Der Jubilar und das vereinheitlichte europäische materielle Familienrecht
    • II. Über die Notwendigkeit einer Harmonisierung des Familienrechts
    • III. Prinzipien zum europäischen Familienrecht
    • IV. Ausblick
  • Europäische Einflüsse und Entwicklungen im Internationalen Privatrecht der Familie in der Republik Benin. Aspekte des Gesetzes über die Person und die Familie vom 7. Juni 2002
    • I. Einleitung
    • II. Neubestimmung der Kategorien
    • III. Neubestimmung der Anknüpfungspunkte
    • IV. Schluss
  • Beharrung und Entwicklung im islamischen Rechtsbereich ( unter besonderer Berücksichtigung des ehelichen Vermögensrechts)
    • I. Grundsätzliche Probleme der islamischen Rechtsentwicklung
    • II. Neue Regeln im ehelichen Vermögensrecht
    • III. Zusammenfassung
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