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Das Buch stellt den schillernden, abenteuerlichen Alltag, aber auch die schwierige, von Armut gekennzeichnete Lebenssituation von jungen Menschen dar, die gewöhnlich am Berliner Szenetreffpunkt "Bahnhof Zoo" anzutreffen sind. Die besondere Bedeutung des sozialen Treffpunkts ergibt sich aus dem weitläufigen Netzwerk an Bekanntschaften, die sich zwischen den jungen Menschen in der Anonymität des städtischen Straßenraums entwickeln. Der Alltag ist wesentlich von materiellen Entbehrungen, einer ungesicherten Wohnsituation, Perspektivlosigkeit und prekären bis devianten Einkommensformen gekennzeichnet. Eine Gegenwelt zu der vorherrschenden Alltagstristesse bildet die Gemeinschaft junger Menschen am "Bahnhof Zoo", der für viele angesichts fehlender Alternativen zum bestimmenden Lebensmittelpunkt wird.
Dr. Stefan Thomas ist Mitarbeiter im Bereich Klinische Psychologie und Gemeindepsychologie an der FU Berlin.
"Insgesamt ist [.] festzuhalten, dass es Stefan Thomas gelungen ist, anhand der Darstellung seiner Studienergebnisse ein umfassendes, defferenziertes und plastisches Bild der Bahnhof-Zoo-Szene zu zeichnen, bei dem der Autor jederzeit eine große Empathie für seine 'Protagonisten' und deren Handlungen spürbar werden lässt." journal der jugendkulturen, 13/2008
"[.] eine aussagekräftige und lesenswerte Studie für Studium und Praxis, denn es wird deutlich: die jungen Menschen am Citybahnhof Zoo in Berlin leben heute in unübersichtlicheren komplexeren Lebens- und Problemlagen als damals Christiane F. und die Kinder vom Bahnhof Zoo." Sozial Extra, 01-02/2007
Einführung - Der Bahnhof Zoo - Biografische Unwegsamkeiten - Armut und Destruktion des Alltags - Wohnsituation und Alltagsanforderungen
Das Buch stellt den schillernden, abenteuerlichen Alltag, aber auch die schwierige, von Armut gekennzeichnete Lebenssituation von jungen Menschen dar, die gewöhnlich am Berliner Szenetreffpunkt "Bahnhof Zoo" anzutreffen sind. Die besondere Bedeutung des sozialen Treffpunkts ergibt sich aus dem weitläufigen Netzwerk an Bekanntschaften, die sich zwischen den jungen Menschen in der Anonymität des städtischen Straßenraums entwickeln. Der Alltag ist wesentlich von materiellen Entbehrungen, einer ungesicherten Wohnsituation, Perspektivlosigkeit und prekären bis devianten Einkommensformen gekennzeichnet. Eine Gegenwelt zu der vorherrschenden Alltagstristesse bildet die Gemeinschaft junger Menschen am "Bahnhof Zoo", der für viele angesichts fehlender Alternativen zum bestimmenden Lebensmittelpunkt wird.
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