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Normann, Lars

Der institutionelle Datenschutz - "unabhängig" aber machtlos?

Autor: Normann, Lars
Verlag: GRIN Verlag
Zusatzinfo: 1. Auflage; ca. 24 Seiten. Booklet
ISBN13: 9783640447756
ISBN10: 3640447751
Erschienen: 11/2009
Medientyp: Buch
Einbandart: Kartoniert
Sprache: Deutsch
Maße: Höhe 210 mm, Breite 148 mm, Dicke 2 mm, Gewicht 49 gr
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Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Sonstige Themen, Note: -, -, 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der ambivalente -weil unpräzise- Begriff "Datenschutz", mit dem eigentlich das Recht auf informationelle Selbstbestimmung des Betroffenen gemeint ist, existiert, seit der technische Fortschritt in den 60er Jahren eine Speicherung von Daten in Rechenzentren ermöglicht. Im gegenwärtigen Informationszeitalter (ubiquitous computing) und infolge der extensiven Entwicklung und Verbreitung moderner (mobiler) Kommunikationstechnologien, ihrer Anwendung in Wirtschaft, Politik und Verwaltung und besonders seit der islamistischen Terrorzäsur im Jahre 2001 vergeht kein Monat, in dem sich nicht Datenschutzbeauftragte zu (sicherheitspolitischen) Reformbestrebungen zumeist kritisch/warnend in Stellungnahmen oder Beiträgen äußern. Auf einer Sonderveranstaltung der Frankfurter Römerberggespräche im Juni 2007 zur Datensicherheit ("Intervention. Abhören, Überwachen, Speichern") äußerte man u.a. die Vermutung, daß die rechnersozialisierte Generation eine technische Überwachung akzeptiere bzw. vielmehr auf den Staat als Moderator setze. Das Politikfeld "Datenschutz" wuchs somit zu einem beachteten und vieldiskutierten Rechtsgebiet und einer Gestaltungsaufgabe von erstrangiger Bedeutung heran. Als eine "unabhängige" Verwaltungsbehörde mit wichtigen Kontrollfunktionen entstand auf Bundes- und Landesebene der institutionelle Datenschutzbeauftragte. Nachfolgender Aufsatz soll, neben einer problemorientierten Einführung in das Thema, die Einflußmöglichkeiten (outcome) und die Grenzen, also die Auswirkung des institutionalisierten Datenschutzes im policy-making-Prozeß, kritisch beleuchten und die Ansatzpunkte für eine Reformbedürftigkeit aufzeigen,
Lars Normann M.A., geboren 1972, studierte an der FU Hagen Politikwissenschaft, Geschichte und Rechtswissenschaften. Er ist Angestellter einer Agentur für Öffentlichkeitsarbeit und publiziert politikwissenschaftliche Aufsätze u.a. zum Verfassungsschutz. Zur Zeit schreibt er an einer Dissertation an der Rheinischen Friedrich-Wilhems-Universität in Bonn im Fach Politikwissenschaft.
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