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Rother

Die Kata des Weltmarktführers

Toyotas Erfolgsmethoden

Autor: Mike Rother
Übersetzer: Silvia Kinkel
Verlag: Campus, Frankfurt/Main
Zusatzinfo: 1. Auflage; 299 Seiten.; 130 Abbildungen
ISBN13: 9783593389967
ISBN10: 3593389967
Erschienen: 14.09.2009
Medientyp: Buch
Einbandart: Gebunden
Veröffentlichungsland: Deutschland
Sprache: Deutsch
Maße: Höhe 228 mm, Breite 152 mm

Einzelpreis

42,00 €

Autoreninformationen
Mike Rother ist Experte für effiziente Fertigung, Ingenieur, Betriebswirt, Unternehmensberater und Associate an der University of Michigan (USA) sowie am Lean Management Institut in Aachen. Er ist Gastwissenschaftler an der Universität Dortmund und berät mehrere Firmen in Deutschland.
Gern schaut die Managementwelt auf Toyota, weil es DAS Unternehmen ist, wenn es um Prozessverbesserung, Adaption und überlegene Ergebnisse geht. Inzwischen ist fast jede einzelne Toyota-Methode von anderen kopiert worden. Aber der Erfolg blieb häufig aus, weil nicht beachtet wurde, dass es übergreifender um die Denk- und Handlungsmuster aller Beteiligten geht und nicht nur um einzelne Arbeitsmethoden, -praktiken und -prinzipien.

Als "Kata" bezeichnet Mike Rother genau diese Denk- und Verhaltensweisen von Mitarbeitern sowie die Abläufe von Routinen, die damit einhergehen. Wichtig für den dauerhaften Erfolg eines Unternehmens sind nicht bestimmte Tools und Modelle, sondern die Kata, also die Denkweisen und Verhaltensformen, die hinter deren Entwicklung stecken.
01.09.2010, Das österreichische Industriemagazin
Toyota
"Rother hat in sorgfältiger Recherche zahlreiche Beispiele zusammengetragen, die für Manager von Produktionsbetrieben von Wert sein können."
Inhalt

Vorwort

Einleitung: Unser Verständnis von Führung und Management
verwandeln

Teil I
Die Situation

Kapitel 1: Was macht ein Unternehmen aus, das langfristig Erfolg hat?

Teil II
Sich selbst kennen

Einleitung zu Teil II
Kapitel 2: Wie gehen wir an Prozessverbesserung heran?
Kapitel 3: Philosophie und Fahrtrichtung
Kapitel 4: Ursprung und Auswirkungen unseres gegenwärtigen Managementansatzes

Teil III
Die Verbesserungs-Kata - Wie sich Toyota kontinuierlich verbessert

Einleitung zu Teil III
Kapitel 5: Planung: Einen Zielzustand festlegen
Kapitel 6: Problem Solving und Adaptieren:

Sich in Richtung eines Zielzustands bewegen
Zusammenfassung von Teil III
Teil IV
Die Coaching-Kata - Wie Toyota seinen Mitarbeitern die Verbesserungs-Kata beibringt

Einleitung zu Teil IV
Kapitel 7: Wer führt bei Toyota die Prozessverbesserung durch?
Kapitel 8: Die Coaching-Kata - Führungskräfte als Trainer
Zusammenfassung von Teil IV

Teil V
Transfer - Wie geht das in anderen Unternehmen?

Kapitel 9: Entwicklung von Verbesserungs-Kata-Verhalten in Ihrer Organisation

Fazit

Anhänge

Anhang 1: Wo startet man mit der Verbesserungs-Kata?
Anhang 2: Prozessanalyse

Bibliografie

Danksagung

Register
Einleitung
Unser Verständnis von Führung
und Management verwandeln

Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Managementansatz, der alle Mitglieder einer Organisation dazu bringt, sich an der ständigen Verbesserung und Adaption der Organisation zu beteiligen. Stellen Sie sich weiter vor, dass diese Methode nicht allzu schwer zu verstehen ist, obwohl sie sich davon unterscheidet, wie wir heute managen. Darum geht es in diesem Buch: Ein Unternehmen an die Spitze zu führen und es dort zu halten, indem jeder - Sie eingeschlossen - in seinem Denken, Handeln und Reagieren beeinflusst wird.
In vielen Unternehmen herrscht eine unausgesprochene Frustration wegen der Kluft zwischen Leadership und dem tatsächlichen Geschehen. Ziele werden gesetzt, aber nicht erreicht. Veränderung findet nicht statt. Die großen Labels in der Musikindustrie wurden durch digitale Musik-Downloads an der Breitseite getroffen, obwohl die große Verbreitung von Kassettenrekordern, mit denen sich jeder seinen persönlichen Musikmix zusammenstellen kann, seit 30 Jahren darauf hinweist, dass es dafür einen Markt gibt. Über Jahrzehnte hinweg haben sich die Automobilhersteller in Detroit gegen die Entwicklung kleiner, spritsparender Modelle in ihrer Produktpalette entschieden - trotz der Signale seit den 1970er Jahren, dass es für diese Produkte einen wachsenden Markt gibt. Marktführer der PC-Industrie haben die Entwicklung kompakter, internetfähiger Laptops, die zugeschnitten sind auf Web-Surfing, Mail, Foto-Sharing, Musik-Downloads und Videos, erst spät erkannt, obwohl das genau die Anwendungen sind, für die viele Menschen ihren Laptop nutzen - zum Beispiel im Coffeeshop, für jedermann sichtbar.
Unsere Reaktion auf das Schicksal der Automobilhersteller, Musikindustrie, PC-Hersteller und hunderte anderer Unternehmen wie diesen ist vorhersehbar: Wir führen die mangelnde Adaption des Unternehmens auf schlechte Entscheidungen von Managern und Führungskräften zurück und fordern manchmal sogar deren Ablösung. Aber kann es wirklich so viele schlechte Manager und Führungskräfte geben? Ist das die Ursache des Problems? Ich kann Ihnen versichern, dass wir mit übereilten Behauptungen über schlechte Manager auf dem falschen Weg sind.
Warum fallen Unternehmen im Wettbewerb zurück und was können wir dagegen tun? Was sollen wir ändern und in welche Richtung sollen wir es ändern? Wenn Sie erst einmal die Antworten auf diese Fragen kennen, werden Sie deutlich besser in der Lage sein, Menschen zu führen, zu managen und sicherstellen, dass Ihre Organisation ihren Weg in die Zukunft findet.
Die meisten Unternehmen werden durch verantwortungsbewusste und fleißige Menschen gemanagt, die wollen, dass ihr Unternehmen und ihr Team erfolgreich sind. Die Schlussfolgerung liegt also auf der Hand: Nicht die Menschen, sondern das vorherrschende Managementsystem, in dem wir arbeiten, ist der Täter. Das Problem liegt darin, wie wir unsere Unternehmen managen. Der Konsens wächst, dass ein neuer Ansatz gebraucht wird. Aber bislang ist uns noch nicht klar, wie die Veränderung aussehen muss.
Wirtschaftsautoren vertreten manchmal den Standpunkt, dass gut etablierte, erfolgreiche Unternehmen zurückfallen, während neuere Unternehmen prosperieren, weil diese nicht in einem überholten, unzeitgemäßen Denkmuster gefangen sind. Oberflächlich betrachtet mag das zutreffen, aber die dabei wichtige Erkenntnis liegt tiefer. Das Problem besteht nicht in einem veralteten Denkmuster an sich, sondern darin, dass dieses keine kontinuierliche Verbesserung und Adaption beinhaltet.
Beruhend auf meinen Forschungen über Toyota kann ich Ihnen ein Führungsverhalten vorstellen, das unserem derzeitigen Vorgehen nachweislich überlegen ist. Ich wende mich an alle, die nach einem Weg suchen, Menschen zu führen und zu entwickeln, der kontinuierliche Verbesserung, Adaption und Spitzenergebnisse hervorbringt. Es spielt keine Rolle, ob Sie ein erfahrener Manager, eine Führungskraft oder ein Ingenieur sind, oder gerade erst anfa
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