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Katharina Weinberger

Kopfzahl-Paranoia Von der Selbstzerstörung der Konzerne

Von der Selbstzerstörung der Konzerne. Eine Insider-Analyse:

Autor: Katharina Weinberger
Verlag: dtv, München
Reihentitel: dtv Fortsetzungsnummer 0
Band: Band 24763
Zusatzinfo: ca. 220 Seiten.
ISBN13: 9783423247634
ISBN10: 3423247630
Erschienen: 01.09.2009
Medientyp: Buch
Einbandart: Kartoniert
Land: Deutschland
Sprache: ohne Sprachkennzeichnung
Maße: Höhe 210 mm, Breite 135 mm
z.Zt. nicht lieferbar
14,90 €
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Gierig, inhuman und autoritär

Gierig zu sein und auf kurze Sicht zu fahren sind keineswegs Privilegien der Banker. In den börsennotierten Konzernen hat man seit Jahr und Tag nur einen Zeithorizont von drei Monaten mit Blick auf das Allerheiligste, das Quartalsergebnis. Um die Profiterwartungen der Analysten nicht zu enttäuschen, werden Investitionen in die Zukunft gekillt oder die Kostenmesser tief in die Konzernmuskeln getrieben.
Was das für Kunden und Personal bedeutet, ist egal. Die Lieferanten haben sich zu fügen. Was immer der Grund für eine Absatzkrise ist, die verantwortlichen Manager können ihren Kopf mit ambitionierten Kostensenkungsplänen retten. Als besonders hinterhältige Kostenfaktoren und Feinde des Profits werden die Mitarbeiter enttarnt. Mit erstaunlicher Konsequenz manövrieren die Konzernbosse ihre Unternehmen - und in der Folge Wirtschaft und Gesellschaft - kurzsichtig und zwangsläufig in die Sackgasse. Von der notwendigen Umkehr ist bisher nichts zu bemerken.

Eine bitterböse Insider-Analyse für alle, die fassungslos betrachten, was da vor sich geht.
 
Gierig, inhuman und autoritär
Gierig zu sein und auf kurze Sicht zu fahren sind keineswegs Privilegien der Banker. In den börsennotierten Konzernen hat man seit Jahr und Tag nur einen Zeithorizont von drei Monaten mit Blick auf das Allerheiligste, das Quartalsergebnis. Um die Profiterwartungen der Analysten nicht zu enttäuschen, werden Investitionen in die Zukunft gekillt oder die Kostenmesser tief in die Konzernmuskeln getrieben. Was das für Kunden und Personal bedeutet, ist egal. Die Lieferanten haben sich zu fügen. Was immer der Grund für eine Absatzkrise ist, die verantwortlichen Manager können ihren Kopf mit ambitionierten Kostensenkungsplänen retten. Als besonders hinterhältige Kostenfaktoren und Feinde des Profits werden die Mitarbeiter enttarnt. Mit erstaunlicher Konsequenz manövrieren die Konzernbosse ihre Unternehmen - und in der Folge Wirtschaft und Gesellschaft - kurzsichtig und zwangsläufig in die Sackgasse. Von der notwendigen Umkehr ist bisher nichts zu bemerken.
Eine bitterböse Insider-Analyse hat Katharina Weinberger vorgelegt: Nach ihrer Ansicht manövrieren die Wirtschaftsbosse ihre Unternehmen kurzsichtig in die Sackgasse. Börsennotierte Konzerne ordneten dem obersten Ziel - einem satten Quartalsergebnis - Investitionen in die Zukunft unter, wobei Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten das Nachsehen hätten.

dpa
 
Wie Konzerne ihr eigenes Grab schaufeln. Börsennotierte Konzerne verzeichnen wirtschaftliche Erfolge, wenn sie Mitarbeiter entlassen - eine zugespitzte These von Katharina Weinberger. Die Autorin arbeitete im Management von international agierenden Konzeren und berichtet vom Drang der Bosse, die >KopfzahlRestrukturierungBayernkurier
 
Es ist interessant, das Buch zu lesen. Dann weiß man, dass man nicht alleine ist. Und es wird einem schnell wieder klar, dass ein unsinniges System dahinter steckt.

ver.di News
 
... die Analyse der Arbeitsabläufe in den Großkonzernen ist glaubhaft und überzeugend. Anschaulich reichert die Autorin das Beschriebene mit Erfahrungen aus ihrem eigenen Berufsleben an. Ein weiterer Pluspunkt: Weinberger übt nicht nur Kritik. Das letzte Kapitel enthält Vorschläge, wie Unternehmen ihren Gewinn steigern können, ohne den Rotstift anzusetzen.

Philipp Schröder, Aachener Zeitung, 29. Dezember 2009
 
Was mag bloß ein 'M&A-Tsunami' sein, rätselt der Leser, wenn er zum ersten Mal über den Begriff stolpert.  Zwei Zeilen später wird er aufgeklärt: Gemeint sind Arbeitsplätze, die bei 'Mergers & Acquisitions' verloren gehen. An ebenso kraftvollen wie entlarvenden Ausdrücken wie diesem herrscht kein Mangel in dem Buch ... Die zentrale These: Die Probleme vieler Firmen begannen nicht erst mit der Finanzkrise, sie sind durch falsches Sparen selbst heraufbeschworen worden.

René Martens, Impulse
 
... ein beunruhigendes Buch ...

Heilbronner Stimme
 
Weinbergers Beobachtungen werfen neben vielen anderen auch diese Fragen auf: Was wird in der Aus- und Weiterbildung von Führungskräften falsch gemacht? Wird in all den Assessments, Seminaren, Workshops etc. nicht ein viel zu angepasstes Verhalten geprägt? Und auch ein viel zu mechanisches? Kommt die Persönlichkeitsbildung nicht zu kurz?

Hartmut Volk, Stuttgarter Zeitung
 
Die Verfasserin legt die Finger auf viele Wunden und sensibilisiert die Leser, kritischer, aufmerksamer und bewusster bestimmte Abläufe, Mechanismen und Gegebenheiten wahrzunehmen und zu hinterfragen. Das Schlusskapitel umreißt Chancen und Möglichkeiten und skizziert, wie es die Unternehmen besser machen könnten - diese Anstöße gehören in die Diskussion und verdienen Beachtung.

Controller Magazin
 
»Weinbergers Beobachtungen werfen neben vielen anderen auch diese Fragen auf: Was wird in der Aus- und Weiterbildung von Führungskräften falsch gemacht? Wird in all den Assessments, Seminaren, Workshops etc. nicht ein viel zu angepasstes Verhalten geprägt? Und auch ein viel zu mechanisches? Kommt die Persönlichkeitsbildung nicht zu kurz?«
Hartmut Volk, Stuttgarter Zeitung 8. Mai 2010
 
»Die Verfasserin legt die Finger auf viele Wunden und sensibilisiert die Leser, kritischer, aufmerksamer und bewusster bestimmte Abläufe, Mechanismen und Gegebenheiten wahrzunehmen und zu hinterfragen. Das Schlusskapitel umreißt Chancen und Möglichkeiten und skizziert, wie es die Unternehmen besser machen könnten - diese Anstöße gehören in die Diskussion und verdienen Beachtung.«
Controller Magazin Mai 2010
 
». ein beunruhigendes Buch.«
Heilbronner Stimme 23. Februar 2010
 
»Was mag bloß ein 'M&A-Tsunami' sein, rätselt der Leser, wenn er zum ersten Mal über den Begriff stolpert.  Zwei Zeilen später wird er aufgeklärt: Gemeint sind Arbeitsplätze, die bei 'Mergers & Acquisitions' verloren gehen. An ebenso kraftvollen wie entlarvenden Ausdrücken wie diesem herrscht kein Mangel in dem Buch. Die zentrale These: Die Probleme vieler Firmen begannen nicht erst mit der Finanzkrise, sie sind durch falsches Sparen selbst heraufbeschworen worden.«
René Martens, Impulse Februar 2010
 
». die Analyse der Arbeitsabläufe in den Großkonzernen ist glaubhaft und überzeugend. Anschaulich reichert die Autorin das Beschriebene mit Erfahrungen aus ihrem eigenen Berufsleben an. Ein weiterer Pluspunkt: Weinberger übt nicht nur Kritik. Das letzte Kapitel enthält Vorschläge, wie Unternehmen ihren Gewinn steigern können, ohne den Rotstift anzusetzen.«
Philipp Schröder, Aachener Zeitung, 29. Dezember 2009 29.12.2009
 
»Es ist interessant, das Buch zu lesen. Dann weiß man, dass man nicht alleine ist. Und es wird einem schnell wieder klar, dass ein unsinniges System dahinter steckt.«
ver.di News 28.11.2009
 
»Wie Konzerne ihr eigenes Grab schaufeln. Börsennotierte Konzerne verzeichnen wirtschaftliche Erfolge, wenn sie Mitarbeiter entlassen - eine zugespitzte These von Katharina Weinberger. Die Autorin arbeitete im Management von international agierenden Konzeren und berichtet vom Drang der Bosse, die >Kopfzahl< - das ist die Zahl der festen Mitarbeiter - zu verringern. Ein Strategiefehler aus Weinbergers Sicht, die durch eine >Restrukturierung< im Konzern selbst arbeitslos wurde. Die Konzerne bekommen Negativ-Folgen wie die allgemein sinkende Kaufkraft selbst wieder zu spüren.«
Bayernkurier 17.10.2009
 
»Eine bitterböse Insider-Analyse hat Katharina Weinberger vorgelegt: Nach ihrer Ansicht manövrieren die Wirtschaftsbosse ihre Unternehmen kurzsichtig in die Sackgasse. Börsennotierte Konzerne ordneten dem obersten Ziel - einem satten Quartalsergebnis - Investitionen in die Zukunft unter, wobei Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten das Nachsehen hätten.«
dpa 09.10.2009
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