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Ausgangspunkt der Arbeit ist die Rekonstruktion der Diskussion um die Methodologie und den theoretischen Bezugsrahmen der Inhaltsanalyse. Es werden dann die den Inhaltsanalysen zumeist nur implizit bleibenden Annahmen hinsichtlich der Struktur eines Kommunikationssystems diskutiert. Die unterschiedlichen theoretischen Implikate von Assoziations- modellen (bzw. Stimulus-Reponse-Modellen), Diskursmodellen und Kommunikationsmodellen werden anhand von Krippendorffs Ueberlegungen expliziert. Im Vordergrund stehen die Konsequenzen dieser Ueberlegungen fuer die soziologische Forschung. Es wird in der Arbeit die Frage zu klaeren versucht, ob es fuer die empirische Forschung sinnvoll ist, den Inhalt als eine autonome Eigenschaft eines ueberindividuellen Zeichensystems oder aber als Eigenschaft der interpretativen Prozeduren der Individuen aufzufassen.
Aus dem Inhalt: U.a. Darstellung der Trends der inhaltsanalytischen Forschung und Diskussion methodologischer Fragen sowie des theoretischen Bezugsrahmens der Inhaltsanalyse - Gegenueberstellung von Assoziations-, Diskurs- und Kommunikationsmodellen der Inhaltsanalyse - Diskussion von kognitiv orientierten Ansaetzen der Inhaltsanalyse - Plaedoyer fuer ein kognitiv an den Individuen orientiertes Forschungsprogramm.
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