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Hartmut Behr

Entterritoriale Politik

Von den Internationalen Beziehungen zur Netzwerkanalyse. Mit einer Fallstudie zum globalen Terrorismus

Autor: Hartmut Behr
Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden, Berlin
Zusatzinfo: 1. Auflage; 356 Seiten.; 3 s/w Abbildungen Book
ISBN13: 9783531142036
ISBN10: 3531142038
Erschienen: 16.03.2004
Medientyp: Buch
Einbandart: Kartoniert
Land: Deutschland
Sprache: Deutsch
Maße: Höhe 210 mm, Breite 148 mm, Gewicht 465 gr
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Die Studie fragt nach der Zukunft des von der Staatenwelt ausgehenden,

räumlich-territorialen politischen Ordnungsdenkens. Dabei wird der

Funktionsverlust des nationalstaatlichen Raum- und Territorialitätsbegriffes

im Kontext globaler Politik konstatiert und konzeptionell herausgearbeitet.

Für die Internationalen Beziehungen bedeutet dies eine Zusammenführung von

postmodernen und traditionalistischen Ansätzen zu einem eigenständigen

Konzept für die Analyse globaler Politik.
Dr. Hartmut Behr ist Privatdozent am Institut für Politikwissenschaft der Universität Jena und z.Zt. tätig am Institut für Politische Wissenschaften der Universität Erlangen-Nürnberg.
Analytischer Rahmen - Bedeutungsaspekte nationalstaatlicher Territorialität - Kontinuität und Wandel des Territorialitätsprinzips: Eine Fallstudie zum transnationalen Terrorismus und seinen Organisationsstrukturen - Strukturen und Logik transnationaler Politik - Zum Verhältnis transnationaler und staatlicher Politik - Zusammenfassung - Literatur
Die Studie fragt nach der Zukunft des von der Staatenwelt ausgehenden,

räumlich-territorialen politischen Ordnungsdenkens. Dabei wird der

Funktionsverlust des nationalstaatlichen Raum- und Territorialitätsbegriffes

im Kontext globaler Politik konstatiert und konzeptionell herausgearbeitet.

Für die Internationalen Beziehungen bedeutet dies eine Zusammenführung von

postmodernen und traditionalistischen Ansätzen zu einem eigenständigen

Konzept für die Analyse globaler Politik. Ferner kann durch eine

Gegenüberstellung national-territorialer und transnationaler Politik gezeigt

werden, in welchem Ausmaß die politische Theorie von einer territorial

bestimmten Deutungsmaxime durchdrungen ist. In praktischer Hinsicht ist

daher eine Neubestimmung staatlicher Politik gefordert, da der Staat in

zweifacher Hinsicht zu einem Globalisierungsagent geworden ist: zum einen,

indem er den Prozess der Globalisierung ermöglicht, zum anderen, indem er

solche Prozesse durch seine eigene Entgrenzung nun vorantreibt, um sie damit

wieder kontrollieren zu können. Durch diese Analyse schafft die Studie weit

über die Politikwissenschaft hinaus interdisziplinäre Verbindungen vor allem

zur Soziologie, zur Politischen Geographie und zur Rechtswissenschaft.
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