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16 einzeln geheftete Entwurfs-Kapitel im Schuber mit Franz Kafka Heft 1 und CD-ROM, über 300 Handschriften-Faksimiles,
Die Franz Kafka- Ausgabe (FKA, weitere Informationen siehe auch beim Institut für Textkritik) folgt in Wortlaut, Orthographie und Zeichensetzung den überlieferten Handschriften und Typoskripten. Diese werden in der FKA im Faksimile wiedergegeben, wobei die Handschriften mit einer typographischen Umschrift versehen sind. Die Ausgabe folgt streng der Form der Überlieferung und enthält sich jeden Eingriffs in den Wortlaut der Manuskripte. Die gut leserliche Handschrift Kafkas, die Transparenz des editorischen Verfahrens sowie die Übersichtlichkeit von Textgestaltung und Ausstattung kommen den Anspüchen des lesenden Publikums entgegen. Im Unterschied zu allen bisherigen Kafka- Ausgaben wird das gesamte überlieferte Werk dokumentiert, also auch die amtlichen Schriften Kafkas und die Hebraica. Alle Texte werden den Originalen getreu mitgeteilt. Generalisierungen sowie Standardisierung von Textdifferenzen sind ebenso ausgeschlossen wie Modernisierung oder - im Falle der Wiedergabe von Drucktexten - unausgewiesene Korrekturen oder Veränderungen.
Roland Reuß, Jahrgang 1958, Studium in Heidelberg. Dissertation mit einer Arbeit zu Hölderlin: »./ Die eigene Rede des andern.« Hölderlins Andenken und Mnemosyne (erschienen bei Stroemfeld/Roter Stern 1990). Herausgeber der editionswissenschaftlichen Zeitschrift Text.Kritische Beiträge (Stroemfeld/Roter Stern 1995ff.) Peter Staengle, 1953 geboren in Heidenheim. In Heidelberg Studium der Germanistik und Philosophie. M.A. mit einer Studie zur Poetologie bei Schiller und Friedrich Schlegel. Mitbegründer des Instituts für Textkritik e.V, Arbeitsschwerpunkte sind Editionswissenschaft, Theorie brieflicher Kommunikation, Romantik, klassische Moderne, Geschichte der literarischen Übersetzung.
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