|
Prüfungserfolge im Studium prägen die späteren beruflichen Laufbahnen von Akademikern aller Fachrichtungen ganz entscheidend. Deshalb wurde im Prüfungsrecht schon immer viel gestritten. Die Umstellung der meisten Studiengänge auf Bachelor- und Masterstudiengänge im Rahmen des "Bologna-Prozesses" hat die Lage noch verschärft und dabei neue Fragen aufgeworfen.
Die gerichtlichen Auseinandersetzungen nehmen dabei weiter zu. Dieser Standardtitel der Reihe NJW Praxis gibt fundiert Auskunft auf die wichtigsten Fragestellungen des Prüfungsrechts und des einschlägigen Prozessrechts.
- mit den neuen Bachelor- und Masterstudiengängen - mit vielen neuen Problemfeldern, wie etwa dem Verfahren bei studienbegleitenden Prüfungen - mit Prozessrechtsteil
Die 5. Auflage steht ganz im Zeichen des "Bologna-Prozesses". Die tiefgreifenden Veränderungen im Studiumsaufbau, Prüfungsverfahren und der Leistungsbewertung werfen eine Vielzahl neuer oder veränderter Rechtsprobleme auf, mit denen sich alle Beteiligten (Studierende, Hochschulen und Prüfer) auseinandersetzen müssen. Besondere Probleme werfen dabei in Recht und Praxis die zahlreichen Detailanforderungen im Verfahren bei den studienbegleitenden Prüfungen (z.B. Anmeldevoraussetzungen, Ausschlussfristen, elektronische Kommunikation) und generell die Tendenz verstärkter Aussonderung durch strengere Anforderungen an die Studierenden auf.
Schließlich gibt es auch neue Entwicklungen beim Thema "Prüfungsunfähigkeit" (Stichwort "ärztliches Attest"), der Qualifikation des Prüfers und dem Thema "Täuschungsversuche" des Prüflings.
Das Werk gliedert sich wie folgt: - Einführung/Grundfragen des Prüfungswesens - Rechtsgrundlagen der Prüfungen/Rechtsgültigkeit der Prüfungsordnungen - Das Prüfungsverfahren - Die Bewertung der Prüfungsleistungen - Die Prüfungsentscheidung - Die Wiederholung der Prüfung - Einwendungen gegen die Prüfungsentscheidung/verwaltungsinternes Kontrollverfahren - Prozessrechtliche Fragen
"(.) Fazit: Ein glänzend geschriebenes Handbuch von großem praktischen Nutzen für alle, die sich mit Rechtsfragen des Prüfungsrechts zu befassen haben!" Regierungsdirektor Günter Haurand, in: Deutsche Verwaltungspraxis, 11/2006, zur 4. Auflage 2004
"(...) Fazit: Ein Buch, das sowohl durch innere Haltung als auch fachliche Qualifikation des Autors überzeugt!" Dr. Stefan Rusche, in: www.literaturtest.de, 2005, zur 4. Auflage
"(...) Das Lehrbuch ist für den Praktiker und den Richter unverzichtbar. Der Verfasser ist mit seiner klaren, präzisen und schnörkellosen Sprache Garant für eine unbestechliche Sichtweise, die den Blick auch für praktikable und praxisnahe Lösungen nicht verliert. Als Richter unterliegt der Verfasser nicht der Versuchung, eine Entscheidung der Rechtsprechung in eine bestimmte Richtung schon aus beruflichem Interesse befördern zu wollen - einer der Vorzüge gegenüber einem weiteren, aus Anwaltssicht geschriebenen Lehrbuch auf diesem Gebiet. Mit der Entscheidung, nicht jeden Einzelfall auch im Text selbst zu behandeln, sondern für die weitere vertiefende Lektüre auf die in den Fußnoten angeführte einschlägige Literatur bzw. die hierzu ergangene Rechtsprechung zu verweisen, bleibt die Abhandlung trotz ihres beträchtlich ausgeweiteten Umfanges weiterhin gut lesbar. Vorbildlich ist, dass der Leser immer von einem allgemeinen prüfungsrechtlichen Grundsatz ausgehend über die dazu ergangene Rechtsprechung informiert wird. Dies ist bei einem Rechtsgebiet, das wie kaum ein anderes von der Rechtsprechung geprägt worden ist, auch bitter nötig, um sich nicht im Einzelfallwissen zu verlieren." Dr. Georg Freiherr von Welck, in: Sächsische Verwaltungsblätter, Heft 10/2005, zur 4. Auflage
"(...) Das Buch ist eine Fundgrube für maßgebliche Entscheidungen deutscher Gerichte in Prüfungsangelegenheiten." in: Amtsblatt des Kultusministeriums RLP, Nr.10 / 2005, zur 4. Auflage
"(...) Wer mit Prüfungsrecht in irgendeiner Form zu tun hat, wird sich mit dieser Darstellung auseinandersetzen und sie immer wieder gern konsultieren." Ralf Hansen, in: www.juralit.de, 14.03.2005, zur 4. Auflage
"(...) Der neue Niehues - so wird man ihn in Anbetracht seiner Tradition und Konzeption ohne Pathos bereits bezeichnen dürfen - ist wegen seiner Fundiertheit bei aller Kompaktheit ein Muss für jeden, der sich mit Fragen des Prüfungsrechts beschäftigt, und eine unverzichtbare Hilfe bei der Suche nach guten Antworten." Richter Dr. Stefan R. Kranz, in: Justizblatt Rheinland-Pfalz, 18/2004, zur 4. Auflage
|