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Der Ausstieg von Eigentümern stellt für die mittelständische Industrie bzw. für Familienunternehmen sowohl eine unternehmensstrategische als auch eine finanzwirtschaftliche Herausforderung dar. Dabei gilt es, den Ausstiegsprozess zu strukturieren anstatt zu "tabuisieren" und eine angemessene ("faire") Abfindungslösung zu finanzieren. Für die bilanziell und steuerlich optimale Aufbringung dieser Kapitalien bietet sich sog. Mezzaninkapitel als Mischform zwischen Eigen- und Fremdkapital an. In diesem Kontext wird ein Modell zum Ausstiegsmanagement entwickelt, das auf die strategischen Besonderheiten von Familienunternehmen Bezug nimmt, indem es Aspekte des Konflikt-, Krisen- und Risikomanagements aufgreift.
Informationen zur Reihe:
Die deutsche Volkswirtschaft weist mit dem Mittelstand einen Betriebstyp auf, der so in keinem anderen Land der Welt auftritt. Im Rest der Welt gibt es entweder kleine oder mittlere Unternehmen (quantitativer Fokus) oder Familienunternehmen (qualitativer Fokus), aber keine ökonomische Gruppierung "in der Mitte der Gesellschaft", die sich auch in einer hohen wirtschaftlichen Bedeutung niederschlägt. Die Zielsetzung der Reihe ist es, die Gesamtheit der mittelstandsorientierten Betriebswirtschaftslehre aufzuzeigen und der Maxime " a sell business in not a little big business" (Welsh/ White) zu folgen: Mittelständische Unternehmen benötigen keine angepassten Lösungen aus Großunternehmen, sondern bedarfsgerechte Konzepte. In dieser Reihe erscheinen hochwertige Fach - und Studienbücher sowie Forschungsarbeiten, die sich gezielt mit den Erfolgsfaktoren mittelständischer Unternehmen auseinandersetzen. Als Autoren fungieren sowohl referierte Hochschullehrer als auch Experten aus der mittelständischen Unternehmenspraxis. Die Bücher der Reihe sind in Konzeption und Aufbau gezielt auf die Anforderungen betriebswirtschaftlicher und mittelständischer Praxis ausgerichtet. Sie präsentieren einen theoretisch fundierten und praktisch nutzbaren, aber gleichzeitig stets pragmatischen State-of-the Art der deutschen Mittelstandsforschung.
Christine Summerer studierte Europäische Wirtschaft und promovierte am Lehrstuhl für Unternehmensführung und Controlling der Universität Bamberg und arbeitet heute als Finanzcontrollerin in einem internationalen Großunternehmen.
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