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Sebastian Gocksch

Besteuerung inländischer Private Equity-Fonds

Vorwort von Norbert Herzig. Zugl. Diss. Universität zu Köln 2003

Autor: Sebastian Gocksch
Vorwort: Norbert Herzig
Verlag: Josef Eul, Lohmar
Reihentitel: Steuer, Wirtschaft und Recht
Band: Band 242
Zusatzinfo: 1. Auflage; 380 Seiten.; 19 s/w Abbildungen
ISBN13: 9783899361919
ISBN10: 3899361911
Erschienen: 01/2004
Medientyp: Buch
Einbandart: Kartoniert
Land: Deutschland
Sprache: Deutsch
Maße: Höhe 210 mm, Breite 147 mm, Gewicht 570 gr
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Die Bereitstellung von außerbörslichem Beteiligungskapital durch Private Equity-Fonds hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen, zumal zuletzt zahlreiche Unternehmenstransaktionen unter Beteiligung von Private Equity-Fonds erfolgten. Zwar sind bereits Einzelaspekte der steuerlichen Behandlung von Private Equity-Fonds diskutiert worden. Mit der vorliegenden Arbeit wird aber erstmalig eine umfassende systematische Analyse der Ertragsbesteuerung inländischer Private Equity-Fonds geleistet.

Für sämtliche Funktionsträger (Investoren, Initiatoren, Sponsoren, Fondsverwaltung) wird die Besteuerung der aus der Veräußerung von Beteiligungsunternehmen entstehenden Gewinne untersucht. In diesem Zusammenhang ist die steuerliche Transparenz der Fondsgesellschaft von entscheidender Bedeutung. Diese ist im deutschen Steuerrecht uneingeschränkt nur bei einer vermögensverwaltenden Personengesellschaft als Fondsvehikel gewährleistet. In diesem Fall können sowohl natürliche Personen im Privatvermögen als auch Kapitalgesellschaften die Veräußerungsgewinne ohne ertragsteuerliche Belastung vereinnahmen. Es ist allerdings fraglich, ob die Tätigkeit eines Private Equity-Fonds noch in den Bereich der privaten Vermögensverwaltung einzuordnen ist, oder ob das Halten und Verwalten von Beteiligungsunternehmen sowie das Ausüben von Kontrollrechten bereits eine gewerbliche Tätigkeit ist - mit der Folge einer grundsätzlichen Steuerpflicht der Veräußerungsgewinne.

Diese Abgrenzung der privaten Vermögensverwaltung vom Gewerbebetrieb ist einer der Schwerpunkte der Untersuchung. Ein weiterer wichtiger Problemkreis ist die Besteuerung des Carried Interest. Zusätzlich werden die wesentlichen Strukturparameter, die die Steuerwirkungen bei den Funktionsträgern beeinflussen, systematisch herausgearbeitet und darauf aufbauend Gestaltungsalternativen betrachtet. Neben Überlegungen zur Rechtsformwahl wird hierbei ein besonderes Augenmerk auf die Verlagerung einzelner Funktionsträger ins Ausland und die daraus resultierenden steuerlichen Konsequenzen gelegt.
Sebastian Gocksch wurde 1975 in Köln geboren. Von 1995 bis 2000 Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln mit dem Abschluss Diplom-Kaufmann. Anschließend Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftliche Steuerlehre der Universität zu Köln bei Prof. Dr. Norbert Herzig. Promotion zum Dr. rer. pol. im Dezember 2003. Seit Anfang 2004 Mitarbeiter einer Sozietät von Rechtsanwälten und Steuerberatern in Berlin.
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