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Seit dem Jahr 2000 führt die OECD alle drei Jahre den internationalen Schulleistungsvergleich PISA durch. Verglichen werden die schulischen Leistungen von 15-Jährigen am Ende der obligatorischen Schulbildung. Die Schweiz nimmt regelmässig am internationalen Vergleich teil. Mit ihren sportlich anmutenden Ranglisten belebt PISA die Diskussion über die Schule. Weshalb liegt die Schweiz nicht wie Finnland in allen Fachbereichen an der Spitze der Rangliste? Was machen Länder besser, die vor der Schweiz liegen? Weshalb übernimmt die Schweiz nicht das finnische Schulsystem. Dies sind nur einige Fragen, die die Öffentlichkeit beschäftigen. Zu einem differenzierteren Bild führt demgegenüber der kantonale Vergleich von Schulleistungen. Im Jahr 2006 haben deshalb mehr als die Hälfte der Kantone mit einer erweiterten Stichprobe von Schülerinnen und Schülern der 9. Klasse an PISA teilgenommen. Der Blick auf die Kantone ist aufschlussreich und macht deutlich, dass die nationalen Ergebnisse nicht für alle Kantone gleichermassen zutreffen. Die vorliegende Publikation enthält eine Fülle von Ereignissen, die erst aufgrund des kantonalen Vergleichs möglich werden und bildet eine Grundlage, um die öffentliche wie die politische Diskussion mit empirischen Daten zu untermauern.
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